Joint Technology Initiative "Bio-based Industries"

Gemeinsame Technologieinitiative Biobasierte Industriezweige
BBI JTI

Die Public-Private Partnership "Bio-based Industries" (BBI) wurde 2014 als neue Joint Technology Initiative in Horizon 2020 etabliert. Die JTI befasst sich schwerpunktmäßig mit der Verwertung und Umwandlung nicht-essbarer Teile von Pflanzen, wie land- und forstwirtschaftliche Rückstände und Holz, sowie biologisch abbaubarer Abfälle in diverse biobasierte Produkte und Biokraftstoffe. Für den Zeitraum 2014-2020 ist für diese JTI ein Investitionsvolumen von 3,7 Milliarden Euro vorgesehen.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber Europäische Kommission sonstige
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Umwelt und Energie, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
international
Partner

Erforderlich

Es gelten generell die Beteiligungsregeln des Horizon 2020 Rahmenprogramms. In der Regel ist zur Beteiligung in Horizon 2020 ein Konsortium aus mindestens 3 voneinander unabhängigen Rechtspersonen erforderlich, die ihren Sitz in drei verschiedenen Mitgliedstaaten oder zu Horizon 2020 assoziierten Ländern haben müssen.

Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Europäische und Internationale Programme
Auswahl durch Internationale Evaluierung
Was wird gefördert Gefördert wird vor allem marktnahe Forschung und Entwicklung, die Prototypen und Demonstratoren mit sektorenübergreifender Anwendbarkeit schafft und so zu wichtigen gesellschaftlichen Zielen beiträgt.
Min. / max. Förderung - / -
Förderbare Kosten Es gelten generell die Förderregeln des Horizon 2020 Rahmenprogrammes.
Min. / max. Laufzeit 24 Monate
Verfügbarkeit von 06.05.2014 - laufend
Ziele der JTI Bio-based Industries
 
  • Beitrag zur Entwicklung einer Ressourcen-effizienten und nachhaltigen Wirtschaft mit geringem Energieverbrauch und geringem CO2-Ausstoß in Europa, die besonders in ländlichen Gebieten zu neuen Geschäftsmodellen und zu Steigerung der Beschäftigung führen soll.
  • Demonstration von Technologien, mit denen neue chemische Bausteine, neue Werkstoffe und neue Endprodukte aus europäischer Biomasse entwickelt werden können, um den Bedarf an fossilen Rohstoffen zu ersetzen.
  • Entwicklung von Geschäftsmodellen, die die Wirtschaftsbeteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenführen – von der Versorgung mit Biomasse über Bioraffinerien bis hin zum Verbraucher biobasierter Werkstoffe, Chemikalien und Biobrenn- und Kraftstoffe bei gleichzeitiger Schaffung sektorenübergreifender Querverbindungen.
  • Etablierung Bioraffinerie-Anlagen mit Vorbildcharakter, die Technologien und Geschäftsmodelle für biobasierte Werkstoffe, Chemikalien, Brenn und -kraftstoffe umsetzen und Kosten- und Leistungsverbesserungen in einem Maß aufweisen, das sie gegenüber Alternativen, die auf fossilen Rohstoffen basieren, konkurrenzfähig macht.

 

Ausschreibungen
 

Das Joint Undertaking Bio-based Industries (BBI JU) öffnet die Ausschreibung 2020 für Projekteinreichungen voraussichtlich im April 2020. Die Einreichfrist ist für September 2020 avisiert. Das Budget der Ausschreibung liegt bei 87 Millionen Euro. Das Arbeitsprogramm wird noch im Dezember 2019 veröffentlicht.

Die Partnersuche für Projektanträge wird während der gesamten Laufzeit des BBI JU durch die kostenlose "Partnering Platform" des BBI JU unterstützt. Hier können Sie Ihr Profil anlegen.

Beschreibung der Zielgruppe:
Die Zielgruppen umfassen Akteure der gesamten Wertschöpfungskette von der Primärproduktion (wie z.B. Land- und Forstwirtschaft) über chemische, biotechnologische und Energie-Industrie (z.B. Bioraffinerien) bis hin zum Markt und Verbraucher biobasierte Werkstoffe, Chemikalien, Brenn- und Kraftstoffe.

Kontakt

Mag. Birgit Steininger
Mag. Birgit Steininger
Nationale Kontaktstelle für Lebensmittel, Land- und Forstwirtschaft, Biotechnologie
T +43 5 7755 4101
birgit.steininger@ffg.at
DI Dr. Simone Kurz
DI Dr. Simone Kurz
Nationale Kontaktstelle für Lebensmittel, Land- und Forstwirtschaft, Biotechnologie
T +43 5 7755 4106
simone.kurz@ffg.at

Bio-Based Industries

Weiterführende Informationen zum Bio-based Industries Joint Undertaking