Archiv - Informationen nicht mehr aktuell

Mitterlehner und Stöger stellen zehn Millionen Euro für neue Spitzenforschungsprojekte zur Verfügung

Geschrieben am 06.11.2015
Ausschreibung der FFG für neue COMET K-Projekte läuft bis Ende April 2016 – Technologieführerschaft der Unternehmen soll gestärkt werden

"Die COMET-Zentren und -Projekte leisten international wettbewerbsfähige Spitzenforschung", betont Technologieminister Alois Stöger. "In den Zentren arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen und ermöglichen dadurch den direkten Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen. Das bringt Wachstum und Beschäftigung und hilft mit, die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen."

"Das COMET-Programm trägt maßgeblich dazu bei, die Technologieführerschaft heimischer Unternehmen zu sichern und auszubauen. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit und sichert wertvolle Arbeitsplätze im Land", sagt Mitterlehner. Die Forschungsthemen seien auf hohe Umsetzungsrelevanz ausgerichtet: "Dadurch stärken wir nicht nur den Forschungsstandort Österreich, sondern festigen auch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft."

K-Projekte sind die „kleinste“ Programmlinie im Österreichischen Kompetenzzentrenprogramm COMET. Die drei Aktionslinien unterscheiden sich vor allem durch ihre Größe, Förderhöhe und Laufzeiten. Die K2-Zentren sind auf zehn Jahre, K1-Zentren auf acht Jahre und K-Projekte auf drei bis vier Jahre ausgelegt. In K-Projekten müssen mindestens ein wissenschaftlicher Partner (Universität, Fachhochschule, Forschungseinrichtung) und mindestens drei Unternehmenspartner (aus dem In- und Ausland) vertreten sein. Bund und Länder finanzieren bis zu 45 Prozent der Gesamtkosten, die Hälfte müssen die beteiligten Unternehmen beitragen, den Rest die wissenschaftlichen Partner. Das COMET-Programm wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG umgesetzt.

Derzeit laufen 21 K-Projekte aus früheren Ausschreibungen. "Die aktuelle Ausschreibung richtet sich an neue Konsortien sowie an existierende K-Projekte und Kompetenzzentren", erläutern FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner die Hintergründe. "Die K-Projekte können auch als Vorbereitung für eine Bewerbung für ein K1-Zentrum angelegt sein. K-Projekte können in der laufenden Ausschreibung bis 26. April 2016 eingereicht werden, danach erfolgt eine interne und externe Evaluierung. Die ausgewählten Projekte sollen Anfang 2017 starten."

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Mag. Volker Hollenstein, Pressesprecher
Tel. (01) 711 00 - 5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
email: [email protected]
www.bmwfw.gv.at

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag. Walter Fleißner,
Tel.: (01) 711 62 - 65 8114 / Mobil: +43 664 965 98 86
email: [email protected]
www.bmvit.gv.at

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Mag. (FH) Gerlinde Tuscher, Pressesprecherin
Tel. 05 7755 - 6010 / Mobil: +43 664 85 69 028
[email protected]
www.ffg.at

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
Mehr erfahren

Bleiben Sie verbunden

Jede Woche erhalten Sie ein Update von der FFG in Ihre Inbox. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit von unserem Newsletter abmelden.