Coronavirus: Regierung unterstützt Erforschung von Medikamenten mit insgesamt 23 Millionen Euro

11 Mio. Euro vom Wirtschaftsministerium, 10 Mio. Euro vom Klimaschutzministerium, 2 Mio. Euro vom Wissenschaftsministerium – beschleunigtes Verfahren - Anträge ab sofort unter www.ffg.at/corona

Im Kampf gegen das Coronavirus stellt die Bundesregierung insgesamt 23 Millionen Euro für die Erforschung von Medikamenten zur Verfügung. (Anmerkung: die Sofortmaßnahme "Emergency Call" des BMDW vom 9.3.2020 mit 1 Million Euro wurde am 21.3.2020 mit zusätzlichen 20 Millionen Euro aus Mitteln des BMDW und des BMK aufgestockt; das BMBWF stellt 2 Millionen Euro via Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten zur Verfügung). Die Förderung richtet sich dabei vor allem an Projekte, die die Wirksamkeit bereits bestehender Medikamente im Kampf gegen Corona erforschen sollen. Die dazu nötigen klinischen Studien sollen durch zusätzliches Geld beschleunigt werden.

Im Bild von links beginnend Bundesministerin Leonore Gewessler, Bundesministerin Margarete Schramböck und Bundesminister Heinz Faßmann;  Fotocredit: BKA

 

„Forschung ist im Kampf gegen das Virus das Wirksamste, um rasch einen Impfstoff und Medikamente zu entwickeln. Durch einen finanziellen Boost beschleunigen wir die Forschung und wollen jene Medikamente, die schon weit entwickelt sind, so schnell wie möglich in die klinische Forschung bringen“, hält Wirtschaftsministerin Magarete Schramböck fest. „Im Kampf gegen das Coronavirus zählt jeder Tag. Wir haben einige der weltbesten Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus diesem Sektor im Land. Ihre Arbeit wollen wir unterstützen“, erläutert Klimaschutzministerin Leonore Gewessler die Initiative.

Unterstützung kommt auch von Forschungsminister Heinz Faßmann: „Als begleitende Maßnahme werden wir die Medizinischen Universitäten mit zwei Millionen Euro unterstützen, damit sie sich gemeinsam mit den Unternehmen an den klinischen Studien beteiligen können. Was den Bereich der Life Sciences betrifft, ist Österreich von der Grundlagenforschung bis hin zur Produktion und dem Vertrieb gut aufgestellt.“

Anträge können unter www.ffg.at/corona an die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gestellt werden. Um eine rasche Entscheidung und somit einen raschen Start der Projekte zu ermöglichen, gibt es zwei Deadlines (8. April 2020, 11. Mai 2020). In einem beschleunigten Verfahren wird der möglichst schnelle Start der Forschungsaktivitäten ermöglicht. Die Mittel beantragen können Unternehmen mit Sitz in Österreich, die an Wirkstoffen gegen COVID-19 oder durch das Corona Virus verursachte Folgen (z.B. Lungenentzündungen) arbeiten und rasch eine klinische Studie (Phase I oder II) starten können. Gefördert werden dabei alle studienrelevanten Kosten, beispielsweise Personal- und Materialkosten für Prüfteams. Es gibt keine Limitierung bei den Drittkosten.

„Österreich ist ein starker Life Science Standort mit dem Potenzial, rasch neue Wirkstoffe zu entwickeln und in klinischen Studien zu testen. Mit den zusätzlichen Mitteln unterstützen wir die Forschenden und Unternehmen, um dem Coronavirus Stirn zu bieten“, so Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

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