Artikel 185

Koordinierung von nationalen Förderprogrammen

Bei Initiativen nach Artikel 185 ist eine flexible Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten möglich, die gemeinsame Interessen und Bedürfnisse berücksichtigt. Ziel ist die Koordinierung nationaler F&E-Programme und im Zuge dessen eine effizientere Ressourcennutzung. Artikel 185 Maßnahmen bieten über gemeinsame Ausschreibungen die Möglichkeit, auf europäischer Ebene zusammenzuarbeiten.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, (Gemeinnützige) Vereine, Gebietskörperschaften, Multiplikatoren / Intermediäre
Themenbereich Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument Horizon 2020 - Beteiligungsregeln
FFG-Bereich Europäische und Internationale Programme
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Maßnahmen nach Artikel 185 sollen eine langfristige Beteiligung der Gemeinschaft an gemeinsamen Programmen mehrerer Mitgliedstaaten begründen. Beteiligte Mitgliedstaaten beschließen dabei, ein einziges gemeinsames Förderprogramm aufzulegen und dies zusammen zu finanzieren.

Aktivitäten, die auf  Artikel 185 basieren, müssen folgenden Kriterien entsprechen:

  • Relevanz für die Ziele der EU;
  • Europäischer Mehrwert ;
  • Bedeutung des Ziels für das Rahmenprogramm bzw. Horizon 2020;
  • auf einer bereits vorhandenen Grundlage basieren; sowie eine
  • Angemessenheit von Artikel 185 als bestgeeignetes Mittel zu Erreichung der Ziele.

 

Bisher sind folgende Maßnahmen nach Art. 185 etabliert:

 

Der Bericht Governancestrukturen & österreichische Beteiligungen an multilateralen Initiativen bietet Übersichtsdarstellungen über derzeitige österreichischer Vertretungen und Aktivitäten. Informationen zu ausgewählten Artikel 185-Initiativen finden Sie ab Seite 5ff. (Stand Juli 2017).