Horizon Europe: Europäische Innovationsökosysteme

Die Verbindung zwischen Forschung, Innovation und Markt stärken
EIE

Das Programm „Europäisches Innovationsökosystem“ (European Innovation Ecosystems, EIE) stärkt die Verbindung zwischen Forschung, Innovation und Marktakzeptanz, um das Innovationspotenzial zum Wohle der Menschen und Gesellschaft bzw. zum Nutzen der Wirtschaft auszuschöpfen. Das EIE will Wissen generieren, Innovatoren im europäischen Forschungsraum halten und den Zugang zu und die Akzeptanz von innovativen Lösungen unterstützen – insbesondere für KMU und die Gesellschaft, aber auch für die Industrie.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber Europäische Kommission
Thema
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Förderinstrument
Geltungsbereich
international
Partner Nicht benötigt
FFG-Bereich
Europäische und Internationale Programme
Was wird gefördert „Forschungsvorhaben“ (RIA) sowie „Koordinierungs- und Unterstützungsvorhaben“ (CSA) werden in Horizon Europe mit 100 % der direkten Kosten, „Innovationsvorhaben“ (IA) grundsätzlich mit 70 % der direkten Kosten gefördert. Non-Profit-Organisationen erhalten in allen drei genannten Vorhaben immer 100 % der direkten Kosten ersetzt (d.h. auch bei „Innovationsvorhaben“). Die indirekten Kosten („Gemeinkosten“) werden mit einer einheitlichen Pauschale von 25 % der gesamten erstattungsfähigen direkten Kosten abgegolten.
Min. / max. Förderung n.a. / n.a.
Förderbare Kosten Erstattungsfähig sind Kosten, die einem Begünstigten (Fördernehmer) tatsächlich entstanden sind (also reale, keine fiktiven Kosten) und die folgende Bedingungen erfüllen: a) Sie sind während der Projektdauer entstanden (Ausnahme: in Zusammenhang mit dem Abschlussbericht entstandene Kosten), b) sie sind im Kostenvoranschlag des Projekts ausgewiesen, c) sie sind für die Projektdurchführung notwendig, d) sie sind identifizierbar und kontrollierbar, entsprechen den im jeweiligen Land geltenden Rechnungslegungsgrundsätzen und sind in der Buchführung und Kostenrechnung des Begünstigten erfasst, e) sie entsprechen den geltenden steuer- und sozialrechtlichen Bestimmungen und f) sie sind angemessen und gerechtfertigt und entsprechen dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, insbesondere hinsichtlich der Sparsamkeit und Effizienz. (vorbehaltlich etwaiger Änderungen, da noch in Verhandlung)
Min. / max. Laufzeit 0 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2021 - 31.12.2027

Horizon Europe definiert ein Innovationsökosystem als System, das auf EU-Ebene Akteure oder Organisationen zusammenbringt, die Innovationen und Technologieentwicklung ermöglichen. Dies umfasst Beziehungen zwischen Trägern materieller Ressourcen (z. B. Fonds, Anlagen und Einrichtungen), Institutionen und Investoren (Hochschulen, Forschungs- und Technologieorganisationen, Unternehmen, Risikokapitalgebern und Finanzintermediären) sowie Entscheidungsträgern und Geldgebern der öffentlichen Hand.

Das EIE-Programm ermutigt alle Mitgliedstaaten, assoziierten Länder, EU-Regionen und relevanten Interessengruppen, Innovationen durch die Teilnahme an konkreten ergebnisorientierten Initiativen (sogenannten „Destinations“) zu fördern:

  • Destination 1 "CONNECT – Vernetzte Innovationsökosysteme": Hier geht es um die Stärkung der intelligenten Zusammenarbeit von Innovationsökosystemen in der EU und den assoziierten Ländern. Der Austausch erfolgt hauptsächlich über gemeinsame Programme, die nationale und/oder regionale Initiativen ergänzen.
    Die folgenden Calls werden zwischen 2021 und 2022 geöffnet sein: "Preparatory action for setting up joint programmes among innovation ecosystems actors", "Building capabilities in innovation procurement", "Towards more inclusive networks and initiatives in European innovation ecosystems", "Integration of social innovation actors in innovation ecosystems", "Implementing co-funded action plans for interconnection of innovation ecosystems", "Stimulating innovation procurement"
  • Destination 2 "SCALE UP Europe – Das Wachstumspotenzial europäischer Unternehmen ausschöpfen": Innovationsökosysteme werden dazu angeregt, innovative Unternehmen beim Scale-up zu stärken. Motto: „Made and Grown in Europe“.
    Die folgenden Calls werden zwischen 2021 und 2022 geöffnet sein: "Expanding Acceleration Ecosystems", "Scaling up deep tech ecosystems", "Women TechEU", "Expanding Entrepreneurial Ecosystems", "Expanding Investments Ecosystems"
  • Destination 3 "INNOVSMES - Partnerschaft für innovative KMU": Ein Call zur "Europäischen Partnerschaft für innovative KMU" zielt darauf ab, die transnationale Markt-nahe Forschung zu unterstützen, die Bereitschaft von KMU zu verbessern und Synergien zwischen nationalen Programmen zu schaffen.
  • Es wird auch andere Maßnahmen geben, ohne Aufforderungen zur Einreichung, in Bezug auf "Intellectual Property Helpdesk",  "Mapping and scoping of frugal and reverse innovation", "Innovative practices in legislation around emerging tech" und "EIC Forum" vorliegen.

Beschreibung der Zielgruppe:
Institutionen: Hochschuleinrichtungen und Unterstützungsdienste, Forschungs- und Technologieorganisationen (RTOs), Unternehmen, Risikokapitalgeber und Finanzintermediäre. Strukturelle Einrichtungen: Fonds, Ausrüstung und Forschungs- bzw. Produktionsanlagen. Politische EntscheidungsträgerInnen: nationale, regionale und lokale politische EntscheidungsträgerInnen und Finanzierungsstellen.

Kontakt

Mag. Christian Frey
Mag. Christian Frey
Nationale Kontaktstelle für EIC/EIE
T +43 5 7755 4204
christian.frey@ffg.at