EIE verfolgt das Ziel, Forschung, Innovation und Markteinführung enger zu verzahnen, um das Innovationspotenzial Europas zum Nutzen von Gesellschaft und Wirtschaft zu stärken. Insbesondere Startups, KMU, regionale Akteure und Deep-Tech-Unternehmen stehen im Fokus.
Ein Innovationsökosystem wird dabei verstanden als ein System von Akteur:innen – darunter Hochschulen, Unternehmen, Startups, Finanzierungsinstitutionen, öffentliche Stellen – das gemeinsam Innovationen ermöglicht und vorantreibt.
EIE ergänzt andere zentrale Instrumente wie
• den European Innovation Council (EIC)
• das European Institute of Innovation & Technology (EIT)
• sowie nationale, regionale und lokale Innovationsprogramme.
Die drei EIE-Destinationen
Das EIE-Arbeitsprogramm ist in drei thematische Förderbereiche („Destinations“) unterteilt. Diese strukturieren die Förderausschreibungen und bieten vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten:
CONNECT – Vernetzte Innovationsökosysteme:
CONNECT zielt auf die Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen nationalen und regionalen Innovationsakteuren ab. Durch gemeinsame Innovationsprogramme und abgestimmte Strategien soll die europäische Innovationskapazität gestärkt und besser vernetzt werden.
Beispielhafte Maßnahmen:
• Gemeinsame Programme mit Fokus auf komplementäre Stärken
• Aufbau von „Regional Innovation Valleys“
• Förderung von Synergien mit Kohäsionspolitik, RIS3-Strategien, EIC, EIT etc.
SCALE-UP – Wachstum & Internationalisierung europäischer Unternehmen
Dieser Bereich fördert den Ausbau skalierbarer Innovationsökosysteme, um High-Tech-Unternehmen und Startups beim Wachstum zu unterstützen – insbesondere im Deep-Tech-Bereich.
Schwerpunkte:
• Zugang zu Finanzierung und Investoren
• grenzüberschreitende Matchmaking-Formate
• Kapazitätsaufbau für skalierungsfähige Geschäftsmodelle
INNOVSMES – Partnerschaft für innovative KMU
Ein Teil des EIE-Budgets fließt in die europäische Partnerschaft „Innovative SMEs“, die über das Förderprogramm Eurostars-3 umgesetzt wird.
Eurostars richtet sich an forschungsintensive KMU, die grenzüberschreitend in F&E-Projekten kooperieren.
Es wird gemeinsam von Eureka und der Europäischen Kommission durchgeführt und ist seit Horizon Europe als Eurostars-3 aktiv.
Informationen Teilnahme- und Einreichbedingungen finden Sie auf der Eurostars-Webseite.
Weitere flankierende Maßnahmen (ohne Ausschreibung)
Ergänzend zu den offenen Calls werden auch diverse strategische Unterstützungsmaßnahmen in jedem Arbeitsprogramm finanziert, z. B.:
• IP-Helpdesk
• Mapping zu „Frugal and Reverse Innovation“
• Pilotprojekt: Startup Scoreboard
• Unterstützung des EIC Forums und Monitoring
• Verwaltungskosten für die EUREKA-Mitgliedschaft der Kommission