Horizon Europe: Europäisches Innovations- und Technologieinstitut

Für langfristige Partnerschaften zwischen führenden Unternehmen, Forschungslabors und Hochschulen
EIT

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) bringt die weltweit klügsten Köpfe aus den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation zusammen. Es unterstützt die Entwicklung dynamischer, langfristiger europäischer Partnerschaften zwischen führenden Unternehmen, Forschungslabors und Hochschulen. Diese Partnerschaften werden „Wissens- und Innovationsgemeinschaften“ bzw. „Knowledge and Innovation Communities“ (KIC) genannt. Jedes KIC widmet sich einer globalen Herausforderung: vom Klimawandel über nachhaltige Energie bis hin zu gesundem Leben und Ernährung.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber Europäische Kommission
Thema
Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Umwelt und Energie
Förderinstrument
Geltungsbereich
international
Partner

Erforderlich

In der Regel ist zur Beteiligung am Rahmenprogramm ein Konsortium aus mindestens drei voneinander unabhängigen Rechtspersonen notwendig. Jede dieser Rechtspersonen muss ihren Sitz in einem unterschiedlichen Europäischen Mitgliedstaat oder in einem mit Horizon Europe assoziierten Staat haben, jedoch muss mindestens eine Rechtsperson in dem Konsortium ihren Sitz in einem Europäischen Mitgliedstaat haben. Für manche Unterprogramme gelten abweichende Teilnahmebedingungen. Außerdem können Arbeitsprogramme und Arbeitspläne zusätzliche Bedingungen enthalten. Diese sind aus der jeweiligen Ausschreibung ersichtlich.

FFG-Bereich
Europäische und Internationale Programme
Was wird gefördert „Forschungsvorhaben“ (RIA) sowie „Koordinierungs- und Unterstützungsvorhaben“ (CSA) werden in Horizon Europe mit 100 % der direkten Kosten, „Innovationsvorhaben“ (IA) grundsätzlich mit 70 % der direkten Kosten gefördert. Non-Profit-Organisationen erhalten in allen drei genannten Vorhaben immer 100 % der direkten Kosten ersetzt (d.h. auch bei „Innovationsvorhaben“). Die indirekten Kosten („Gemeinkosten“) werden mit einer einheitlichen Pauschale von 25 % der gesamten erstattungsfähigen direkten Kosten abgegolten.
Min. / max. Förderung n.a. / n.a.
Förderbare Kosten Erstattungsfähig sind Kosten, die einem Begünstigten (Fördernehmer) tatsächlich entstanden sind (also reale, keine fiktiven Kosten) und die folgende Bedingungen erfüllen: a) Sie sind während der Projektdauer entstanden (Ausnahme: in Zusammenhang mit dem Abschlussbericht entstandene Kosten), b) sie sind im Kostenvoranschlag des Projekts ausgewiesen, c) sie sind für die Projektdurchführung notwendig, d) sie sind identifizierbar und kontrollierbar, entsprechen den im jeweiligen Land geltenden Rechnungslegungsgrundsätzen und sind in der Buchführung und Kostenrechnung des Begünstigten erfasst, e) sie entsprechen den geltenden steuer- und sozialrechtlichen Bestimmungen und f) sie sind angemessen und gerechtfertigt und entsprechen dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, insbesondere hinsichtlich der Sparsamkeit und Effizienz. (vorbehaltlich etwaiger Änderungen, da noch in Verhandlung)
Min. / max. Laufzeit 0 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2021 - 31.12.2027

[Aktuell] Werden Sie Teil des EIT Governing Boards!
Das Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT) sucht bis zu sieben neue Mitglieder für sein Governing Board, das insbesondere für die Auswahl, Benennung, Finanzierung und Bewertung der Wissens- und Innovationsgemeinschaften des EIT verantwortlich ist. Bewerbungen bis zum 29. Oktober 2021.

„Knowledge and Innovation Communities“ – Übersicht 

Gegenwärtig gibt es acht KICs:

Die Aktivitäten der Wissens- und Innovationsgemeinschaften decken die gesamte Innovationskette ab: von Aus- und Weiterbildungsprogrammen, die den Weg von der Forschung bis zur Markteinführung ebnen, über Innovationsprojekte bis hin zu Gründerzentren und Business-Akzeleratoren. Das EIT leitet den Prozess und legt die Strategien fest; es liegt aber an den Innovationsgemeinschaften, diese in die Praxis umzusetzen und Ergebnisse zu liefern.

Karrieremöglichkeiten in der EIT-Zentrale

Das EIT bietet ein internationales Arbeitsumfeld und gute Möglichkeiten zur Weiterbildung und Entwicklung. Sollten Sie Interesse an der Arbeit in der EIT-Zentrale haben, finden Sie auf der Karriereseite des EIT alle ausgeschriebenen Stellen.

EIT HEI-Initiative „Innovation Capacity Building for Higher Education“

23 Pilotprojekte zur Förderung des Innovationspotenzials von Hochschuleinrichtungen ausgewählt

135 Hochschuleinrichtungen und 140 Partner aus 32 Ländern werden mit bis zu 27,5 Mio. EUR von der EIT-Hochschulinitiative gefördert.

Die neue Initiative unterstützt Hochschulen, aber auch Fachhochschulen, mit Fachwissen, Coaching, Finanzierung und Zugang zum EIT-Innovationsökosystem, dem größten Innovationsnetzwerk Europas. Im Rahmen der Pilotausschreibung wurden Hochschulen und Partner in Europa aufgefordert, Aktionspläne zu entwickeln, die ihre unternehmerischen und innovativen Kapazitäten verbessern. Diese Maßnahme soll Hochschulen und Fachhochschulen stärken und so nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze in ganz Europa fördern.

Eine zweite Ausschreibung zur Einreichung von Proposals wird Ende 2021 veröffentlicht, für den Projekt-Zeitraum 2022-2023.

Ziel der Initiative ist es, bis 2027 550 Hochschuleinrichtungen zu erreichen, um Innovation im europäischen Hochschulwesen zu fördern und den Übergang zu einem nachhaltigen, digitalen und wettbewerbsfähigeren Europa zu unterstützen.

Beschreibung der Zielgruppe:
Führende Hochschuleinrichtungen, Forschungsorganisationen, Unternehmen und andere Innovationsakteure, die sich durch die Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen sowie die Förderung innovativer Menschen (z.B. ForscherInnen/WissenschaftlerInnen/ UnternehmerInnen) gesellschaftlichen Herausforderungen annehmen.

Kontakt

DI Gerald Kern
DI Gerald Kern
Nationale Kontaktstelle EIT
T +43 5 7755 4301
gerald.kern@ffg.at
Dr. Stefan Köstner
Dr. Stefan Köstner
Experte EIT
T +43 5 7755 4306
stefan.koestner@ffg.at