Spin-off Fellowships

Unterstützung bei der Umsetzung von akademischen Gründungsideen

Mit dem Förderungsprogramm des BMBWF werden frühzeitig an Hochschulen und Forschungseinrichtungen Impulse gesetzt, um das Umfeld für zukünftige Spin-offs entscheidend zu verbessern. Als Vorbild dient dabei das "ETH Pioneer Fellowship"-Programm der ETH Zürich. Im Rahmen des Spin-off Fellowships werden Forscherinnen und Forscher sowie Studierende mit innovativen Ideen und Unternehmergeist bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen in Richtung Ausgründung unterstützt.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMBWF - Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Themenbereich Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen, Weltraum, Themenoffen
Förderinstrument Fellowship
Geltungsbereich
national
Partner Keine benötigt
Einreichung Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich Strukturprogramme
Auswahl durch Bewertungsgremium mit Hearing
Was wird gefördert 100% der Kosten für Forschung und die technische Weiterentwicklung des Fellowship-Projektes sowie der Kosten für Weiterbildung, Coaching und Mentoring
Min. / max. Förderung minimal 100.000 EUR / maximal 500.000 EUR je Projekt/Fellowship
Förderbare Kosten Personalkosten der Fellows, Reisekosten, Sachkosten (z.B. externe Leistungen wie Patentkosten, Services der Wissenstransferzentren und deren Partner, Materialkosten etc.)
Min. / max. Laufzeit 12 - 18 Monate
Verfügbarkeit von 07.09.2017 - 21.08.2019

Akademische Gründungen sind ein wesentlicher Bestandteil eines effektiven Wissens- und Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und basieren auf Forschungsergebnissen von Hochschulen oder Forschungseinrichtungen. Der Schritt von der Grundlagenforschung zur angewandten Forschung und somit zur Verwertung steht im in diesem Umfeld noch nicht ausreichend im Vordergrund, da oft noch eine Weiterentwicklung der Technologie oder Innovation in Richtung Anwendung erforderlich ist.

Um ein Fellowship bei der FFG beantragen zu können, müssen folgende formale Vorgaben erfüllt werden:

  • Die aufgegriffenen Technologien oder Forschungsergebnisse sind im Eigentum einer antragsberechtigten Organisation.
  • Eine Unterstützungserklärung des Host liegt vor.
  • Ein Anstellungsverhältnis des oder der Fellow/s zum Projektstart an der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung ist gegeben.
  • Eine individuelle IP-Verwertungsvereinbarung, aufbauend auf der jeweiligen Spin-off-Strategie der Hochschule bzw. Forschungseinrichtung, liegt vor.

Der oder die Fellows (= potentielle GründerInnen) müssen sich während der Laufzeit zu 100 % auf die Projekttätigkeit konzentrieren und dürfen keine Lehre oder andere Forschungsaufgaben durchführen.

Begleitend dazu erhalten die Fellows Weiterbildungsmaßnahmen, Coaching und Mentoring über das Netzwerk der Wissenstransferzentren.

Wer sich für ein Fellowship entscheidet, wählt einen neuen Karriereweg abseits einer wissenschaftlichen Karriere an einer Hochschule bzw. Forschungseinrichtung!
Folgende Organisationen sind im Rahmen eines Spin-off Fellowships antragsberechtigt: 
  • Österreichische Universitäten
  • Österreichische Fachhochschulen
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) 
  • Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) 
  • IST Austria 
  • COMET-Zentren
  • Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
  • Austrian Institute of Technology (AIT)
  • Bundesmuseen, sofern als Träger keine Gebietskörperschaft fungiert

Die Einreichung erfolgt durch eine antragsberechtigte Organisation, wobei eine Organisation auch mehr als ein Förderungsansuchen einreichen kann. Der Fellow übernimmt die Projektleitung und fungiert als Ansprechperson gegenüber der FFG. Bei mehreren Fellows in einem Projekt ist eine Person aus dem Team als Projektleitung zu nominieren.

Befinden sich die Technologien oder Forschungsergebnisse im Eigentum mehrerer Hochschulen und/oder Forschungseinrichtungen, ist eine Konsortialeinreichung der oben genannten Organisationen möglich.

Wissenstransferzentren unterstützen Spin-offs vor Ort

Zur Unterstützung der Spin-offs sind heimische Universitäten und Forschungseinrichtungen unerlässlich. Zur besseren Vernetzung und Koordination ihrer Aktivitäten wurden 2014 so genannte Wissenstransferzentren geschaffen. Diese verstehen sich als Plattform und Drehscheibe, um Forschungsergebnisse, neue Erkenntnisse, Technologien, Erfindungen oder Know-how nicht nur innerhalb der Universitäten, sondern universitätsübergreifend zusammenzuführen. Die Wissenstransferzentren nehmen daher auch in der Umsetzung von Spin-off Austria eine federführende Rolle ein.

>> Wissenstransferzentren

Beschreibung der Zielgruppe:
ForscherInnen - Als Fellows gelten all jene forschungs- und gründungsaffinen Personen, die mindestens einen Bachelorabschluss haben.

Kontakt

Mag. Silvia Laimgruber
Mag. Silvia Laimgruber
Programmleitung
T +43 5 7755 2203
silvia.laimgruber@ffg.at
Mag. (FH) Barbara Lohwasser
Mag. (FH) Barbara Lohwasser
Programm-Management
T +43 5 7755 2201
barbara.lohwasser@ffg.at
Mag. Markus Pröll-Schobel
Mag. Markus Pröll-Schobel
Programm-Management
T +43 5 7755 2407
markus.proell-schobel@ffg.at