Vorzeigeregion Energie – Ausschreibungen

Eine FTI-Initiative des Klima- und Energiefonds

In der Vorzeigeregion Energie werden mit innovativen Energietechnologien aus Österreich Musterlösungen für intelligente, sichere und leistbare Energie- und Verkehrssysteme der Zukunft entwickelt und demonstriert. Im Mittelpunkt stehen ein effizientes Zusammenspiel von Erzeugung, Verbrauch, Systemmanagement und Speicherung in einem für alle Marktteilnehmer optimierten Gesamtsystem mit zeitweiser Versorgung durch bis zu 100 % erneuerbaren Energien.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber KLI.EN - Klima und Energiefonds
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Informationstechnologie, Mobilität, Umwelt und Energie
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner

Erforderlich

Anforderungen and das Konsortium sind je nach Phase (1-3) und instrumentenspezifisch unterschiedlich. Potenzielle Kooperationspartner einer Vorzeigeregion sind alle wesentlichen Akteure der Wertschöpfungskette insbesondere Technologiehersteller und Technologieanwender, Energie- und Serviceanbieter, Netzbetreiber, Endkunden sowie Forschungseinrichtungen.

Eingabe Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Thematische Programme
Was wird gefördert Phase 1 – Konzeption: Vorbereitung des jeweiligen Vorzeigeregion-Verbundvorhabens mittels FFG-Förderinstrument "Sondierung". Phase 2 – Vorzeigeregion Energie Verbundvorhaben (Ausschreibung 2017): Das jeweilige Vorzeigeregion Verbundvorhaben umfasst (A) Koordinationsaktivitäten der Vorzeigeregion sowie (B) Forschung, Entwicklung und Innovation. Phase 3 – Weiterführende Umsetzungsphase (2018–2025): Forschung- und Entwicklungsvorhaben können mit den Förderinstrumenten der FFG als „Kooperative F&E-Projekte“ sowie „Leitprojekte“ unterstützt werden. Ebenso steht das Instrument „Innovationslabor“ zur Verfügung. Investitionen für Demonstrationsanlagen können unter Verwendung der Förderrichtlinien der „Umweltförderung im Inland“ (UFI) in Kooperation mit der KPC unterstützt werden.
Min. / max. Förderung Instrumentenabhängig / Keine Obergrenze
Förderbare Kosten Förderbare Kosten sind Personalkosten; Gemeinkosten (Overhead); FTE-Investitionen / Abschreibungen; Abschreibungskosten; Reisekosten, Sach- und Materialkosten; Subverträge sowie Patentkosten.
Min. / max. Laufzeit 0 Monate
Verfügbarkeit von 21.12.2015 - laufend

Mit der FTI- Initiative „Vorzeigeregion Energie“ soll auf bisherigen Erkenntnissen, entwickelten Technologien und Lösungen sowie implementierten Pilotprojekten aufgebaut werden, um die Weiterentwicklung, Systemintegration und Markteinführung voranzutreiben. Damit sollen die österreichische Spitzenposition gehalten und weiter ausgebaut sowie Chancen für österreichische Akteure eröffnet werden.

Vor diesem Hintergrund übergeordneter Zielsetzungen und Entwicklungen und zur Erreichung der Ziele des Klima- und Energiefonds werden entsprechend der Programmausrichtung die folgenden drei Ziele definiert:

  • Ziel 1: Entwicklung und beispielgebende Anwendung von heimischen Energie- und energierelevanten Verkehrstechnologien zur großflächigen Praxiserprobung von intelligenten Systemlösungen im Realbetrieb
  • Ziel 2: Stärkung und Ausbau Österreichs als Leitmarkt für innovative Energie- und energierelevante Verkehrstechnologien
  • Ziel 3: Einbindung und aktive Teilnahme der NutzerInnen

 

Mit der Vorzeigeregion Energie unterstützt der Klima- und Energiefonds

  • die systemübergreifende Bündelung von Einzelmaßnahmen unter einer gemeinsamen Gesamtstrategie; 
  • die Schaffung tragfähiger überregionaler und multidisziplinärer Innovationsstrukturen, die auf die Lösung der zentralen Herausforderungen der Energiewende gerichtet sind;
  • die Weiterentwicklung, Erprobung und Validierung neuer oder verbesserter Technologien, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen im Echtbetrieb;
  • den Aufbau von großflächigen, aussagekräftigen und international sichtbaren Vorzeigeregionen für österreichische Energietechnologien;
  • die Beschleunigung der Markteinführung österreichischer Energietechnologien durch die frühe Einbindung der NutzerInnen im Entwicklungsprozess.

Beschreibung der Zielgruppe:
Mikro- und Kleinunternehmen (KU), Mittelgroße Unternehmen (MU), Großunternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen der wissenschaftlichen Forschung, sonstige wissenschaftsorientierte Organisationen sowie EinzelforscherInnen und Sonstige (z. B. Gemeinden und andere (öffentliche) Bedarfsträger sowie nicht wissenschaftliche Vereine).

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