CELTIC-NEXT

CELTIC-NEXT ist der Eureka-Cluster für Forschung und Entwicklung im Bereich: Kommunikation der nächsten Generation für die digitale Gesellschaft. CELTIC-NEXT ermöglicht internationale Kooperationsprojekte im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Das CELTIC-NEXT-Programm umfasst eine breite Palette von IKT-Themen, die auf neuen Hochleistungs-Kommunikationsnetzen basieren, die datenreiche Anwendungen und erweiterte Dienste sowohl im IKT-Sektor als auch in allen vertikalen Sektoren unterstützen.

CELTIC-NEXT ist eine branchenorientierte Initiative, an der alle wichtigen Akteure der IKT-Branche sowie viele KMU, Dienstleister und Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Die CELTIC-NEXT-Aktivitäten stehen allen Organisationen offen, die die CELTIC-NEXT-Vision einer integrativen digitalen Gesellschaft teilen und bereit sind, im Einklang mit ihren nationalen Prioritäten zu ihrem eigenen Vorteil zusammenzuarbeiten, um die Entwicklung und Einführung fortschrittlicher IKT-Lösungen voranzutreiben.

Ausschreibungen (Calls)

Wenn Sie ein Proposal für ein CELTIC-NEXT-Projekt erstellen möchten, suchen Sie einfach auf der CELTIC-NEXT Webseite nach der nächsten Ausschreibung und reichen Sie einen Projektantrag vor Ablauf der Frist ein.

Bis 22. November 2021 ist der Autumn Call 2021 geöffnet. Es können internationale F&E-Projekte zu Themen aus den Bereichen Bereich Telekommunikation und IKT eingereicht werden. Zur Vorstellung der Projektideen und Partner findet am 23. September 2021 ein Online-Proposers‘ Day statt.

ACHTUNG: Eureka-Cluster vergeben selber keine Fördermittel, parallel zu Eureka-Cluster-Ausschreibungen müssen Projektpartner einen nationalen Förderantrag bei der FFG einreichen.

Teilnahmebedingungen und Partnersuche

Österreichische Forschungstreibende können an Eureka-Cluster-Projekten teilnehmen. Zu den wichtigsten Schritten bei der Entwicklung eines Eureka-Cluster-Projekts gehören:

  • Entwickeln Sie eine Projektidee und senden Sie eine Projektskizze (PO, Project Outline) an das Clusterbüro unter Berücksichtigung der relevanten Fristen. ACHTUNG: Einige Cluster durchlaufen keine PO-Phase.
  • Erste Bewertung: Die Cluster führen die Gesamtbewertung jedes eingereichten Vorschlags in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Förderagenturen durch.
  • Internationaler Antrag: Reichen Sie einen vollständigen Projektantrag (FPP, Full Project Proposal) beim Clusterbüro ein.
  • Nationaler Antrag: Ihr Projekt wird mit einem Eureka-Cluster-Label ausgezeichnet. Es wird dringend empfohlen, den nationalen Antrag bei der FFG zeitnah mit dem FPP einzureichen.
  • Starten Sie Ihr Projekt!

In Eureka-Clustern ist es möglich, auch in ein laufendes Projekt einzusteigen, wenn das Konsortium es zulässt.

Ein Eureka-Cluster-Projekt muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Das Konsortium sollte mindestens zwei Organisationen aus verschiedenen Eureka-Teilnehmerländern umfassen. Die Teilnahme von Forschungsinstituten / Universitäten ist gemäß den Förderbestimmungen jedes Landes willkommen. Österreichischen Forschungseinrichtungen wird empfohlen, sich bezüglich Förderberatung an das Eureka-Büro in der FFG zu wenden.
  • Die Projektpartner müssen ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf fairer Win-Win Basis bei der Entwicklung eines neuen Produkts, industriellen Prozesses oder Services zum Ausdruck bringen.
  • Produkt, Prozess oder Service müssen innovativ sein und ein technologisches Risiko beinhalten.
  • Das Projekt sollte allen beteiligten Partnern in einem ausgewogenen Konsortium zugutekommen. KMU werden ausdrücklich aufgefordert, sich an den Projektanträgen zu beteiligen.
  • Das Projekt sollte einen offensichtlichen Vorteil und Mehrwert bringen, der sich aus der technologischen Zusammenarbeit zwischen den Partnern ergibt (neue Technologien, Standardisierung, Prototyen, Feldversuche, neue oder verbesserte Produkte, erweitertes Wissen, Zugang zu F & E-Infrastruktur usw.).
  • Der zu erzielende wirtschaftliche und gesellschaftliche Nutzen soll im Projektantrag hervorgehoben werden.
  • Ein Konsortialvertrag muss so bald wie möglich nach Projektbeginn zwischen den Projektpartnern unterzeichnet werden. Bei Bedarf stehen Vorlagen zur Verfügung.

Eine Suche nach Projektpartnern im In- und Ausland kann z.B. über das Enterprise Europe Network erfolgen.

Förderung

Die Finanzierung österreichischer Teilnehmer*innen an Eureka-Cluster-Projekten erfolgt in der Regel über nationale oder regionale Förderprogramme. Das übliche nationale Programm ist die Basisprogramm Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsagentur FFG.

Organisationstyp Förderung über Basisprogramm

Kleine Unternehmen

max. Barzuschuss 60%
Mittlere Unternehmen max. Barzuschuss 50%
Große Unternehmen max. 50% Fördermix aus Zuschuss und Darlehen
Forschungseinrichtung Teilnahme nur als Subauftragnehmer möglich

Abhängig vom technologischen Thema des Projekts, dem Organisationstyp und / oder dem Zeitpunkt des Antrags können jedoch auch viele andere spezifische Förderprogramme (Thematische Programme und weitere) verwendet werden, bei denen dann andere Förderquoten gelten. Wir empfehlen daher dringend, dass sich die Teilnehmer*innen an das österreichische Eureka-Büro in der FFG wenden, um gemeinsam die am besten geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten auszuwählen, bevor sie eine Finanzierung beantragen. 

Beratung

Die FFG ist die nationale Kontaktstelle für Eureka-Cluster-Projekte in Österreich. Wir beraten Sie gerne bei der Suche nach einer geeigneten Förderung für Ihr Projekt bzw. Teilprojekt. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit Projektskizze und Angaben zu Konsortium ist empfehlenswert.

Kontakt

Dr. Michael Walch
Dr. Michael Walch
Eureka National Project Officer (NPC)
T +43 5 7755 4901
michael.walch@ffg.at

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