Eurogia2030 – Der Eureka-Cluster für nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien

Eurogia ist der Eureka-Cluster für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung im Bereich nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien. Als industriegetriebene Initiative bringt Eurogia Unternehmen, Forschungseinrichtungen und nationale Förderagenturen zusammen, um internationale Projekte zu realisieren.

Eurogia organisiert periodisch themenoffene Ausschreibungen für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich nachhaltige Energie- und Umwelttechnologien. Große Unternehmen, KMU und Forschungseinrichtungen aus verschiedenen Ländern können gemeinsam Eurogia-Projekte einreichen.

Themen & Wirkung

Technologien für eine nachhaltige Energiezukunft sind zentral für die Klimaziele – von erneuerbaren Energien über grüne Mobilität bis hin zu CO₂-neutralen Gebäuden und Industrieprozessen.

Der Eureka-Cluster Eurogia2030 unterstützt internationale F&E-Projekte, die konkrete Lösungen für die Energiewende und den Klimaschutz entwickeln. Im Fokus stehen dabei Low-Carbon-Technologien, digitale Anwendungen und systemische Ansätze entlang der 5D-Strategie: Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung, Demokratisierung und Deregulierung.

Eurogia-Projekte bringen Partner aus Industrie und Forschung zusammen, um den Übergang zu einem klimaneutralen Energiesystem zu beschleunigen – mit technologischer Exzellenz, hohem Anwendungsbezug und gesellschaftlichem Mehrwert.

Warum mitmachen?

Als österreichisches Unternehmen oder Forschungseinrichtung können Sie sich aktiv an Eurogia-Projekten beteiligen und damit Ihre Innovationskraft im internationalen Umfeld gezielt stärken. Sie profitieren von strategischen Partnerschaften, der Vernetzung mit internationalen Industriegemeinschaften sowie vom Zugang zu neuen Märkten. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit um nationale Fördermittel anzusuchen.

Im Rahmen von Eurogia arbeiten Sie gemeinsam mit internationalen Partnern an der Entwicklung bahnbrechender Technologien, teilen Risiken und Kosten und beschleunigen die Markteinführung innovativer Lösungen. Dank der kontinuierlichen Begleitung durch das Eurogia-Clusterbüro und verbesserter Sichtbarkeit erhalten Sie optimale Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Projektidee.

Wie funktioniert Eurogia?

Ein erster Anlaufpunkt ist der Eurogia Project Outline Day. Dort treffen sich potenzielle Einreicher:innen und diskutieren erste Projektideen. 

Der Einreichprozess bei Eurogia beginnt typischerweise mit der Einreichung eines vollständigen Projektantrags (FPP, Full Project Proposal). Diese wird in Zusammenarbeit mit den nationalen Förderagenturen begutachtet.

Projekte, die erfolgreich evaluiert werden, erhalten das Eurogia-Label. Es dient als Gütesiegel und ist eine Voraussetzung für die nationale Förderung von Eurogia-Projekten. Die entsprechenden nationalen Anträge müssen nach Abstimmung im Konsortium vor dem geplanten Projektstart rechtzeitig eingereicht werden.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein internationales Konsortium mit Partnern aus mindestens zwei Eureka-Ländern. Projekte müssen innovativ und marktorientiert sein und ein technisches Risiko aufweisen. Die Zusammenarbeit der Projektpartner soll ausgewogen und auf gemeinsame Wertschöpfung ausgerichtet sein.

Förderung

Die Finanzierung der Teilnehmer:innen in Eurogia-Projekten erfolgt in der Regel über nationale oder regionale Förderprogramme. Das übliche nationale Programm in Österreich ist die Basisprogramm-Förderung der FFG.

Organisationstyp Förderung über Basisprogramm
Kleine Unternehmen max. Barzuschuss 60%
Mittlere Unternehmen max. Barzuschuss 50%
Große Unternehmen max. Barzuschuss 40%
Forschungseinrichtungen Teilnahme als Subauftragnehmer (Kostenanteil der Forschungseinrichtung wird entsprechend der Gesamtprojektförderung des Unternehmens abgedeckt), oder 
Durchführung als Konsortialprojekt (der Kostenanteil der Forschungseinrichtungen wird mit max. 50 % Zuschuss berücksichtigt).

Abhängig vom technologischen Thema des Projekts, dem Organisationstyp und / oder dem Zeitpunkt des Antrags können auch andere Förderprogramme (wie z. B. Thematische Programme und weitere) verwendet werden, bei denen andere Förderquoten gelten.

Beratung und Unterstützung

Die FFG ist die nationale Kontaktstelle für Eurogia in Österreich. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist empfehlenswert, wir beraten Sie gerne.

Eine Suche nach Projektpartnern im In- und Ausland kann z.B. über das Enterprise Europe Network erfolgen.

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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