Öko-Scheck: Services

 

Öko-Scheck - Das Programm
Projekt - Antrag & Endbericht
Services - Hilfe & Support

 

Inhaltsverzeichnis FAQ

 

Öko-Scheck

1. Was ist der Öko-Scheck?
2. Welche Vorhaben sind förderbar?
3. Welche Kosten sind förderbar?
4. Muss meine Organisation Forschung und Entwicklung betreiben, um einen Öko-Scheck beantragen zu können?
5. Was versteht man unter Innovation oder Innovationsprozess?
6. Was ist Innovationsexpertise und wie kann ich diese als Drittleistung nutzen?
7. An wen richtet sich das Förderprogramm Öko-Scheck?
8. Darf das Projekt schon vor Einreichung begonnen haben?
9. Kann der Öko-Scheck auch länger als 1 Jahr dauern?
10. Können bestehende Konzepte rückwirkend eingereicht und gefördert werden?
11. Sind mehrere Öko-Schecks förderbar?

Antragstellung, Auswahlverfahren & Fördervertrag

12. Wie reiche ich ein?
13. Wo finde ich Hilfe zum eCall?
14. Kann ich auch in einer anderen Sprache als Deutsch einreichen?
15. Nach welchen Kriterien wird mein Projektantrag beurteilt?
16. Bis wann ist der Antrag einzureichen?
17. Warum muss ich den Fördervertrag schon bei der Einreichung des Förderantrags unterzeichnen?
18. Wie kann ich den Fördervertrag unterzeichnen?
19. Was kann ich machen, wenn ich den Fördervertrag erstellt habe und noch etwas ändern möchte?

Kosten, Förderung & Endbericht

20. Wie hoch ist die maximale Förderung?
21. Was sind förderbare Drittkosten?
22. Ist ein Projekt auch nur mit Drittkosten förderbar?
23. Wie funktioniert die Abrechnung/Berichtslegung?
24. Wann wird die Förderung ausbezahlt?
25. Wie hoch ist die Förderwahrscheinlichkeit?
26. Ist die Förderung für den Öko-Scheck eine De-minimis-Beihilfe?
27. Wo bekomme ich mehr Informationen?

 

Öko-Scheck

1. Was ist der Öko-Scheck?

Der Öko-Scheck ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen sowie gemeinnützigen Organisationen in eine klimaneutrale und nachhaltige Wirtschaftsweise einzusteigen und diese noch weiter zu verbessern.

2. Welche Vorhaben sind förderbar?

Der Öko-Scheck fördert Problemanalysen, Recherchen, Konzeption und Entwicklung passender Lösungen, Pilotversuche, Tests neuer Geschäftsmodelle etc. sowie die Inanspruchnahme von Innovationsexpertise.

3. Welche Kosten sind förderbar? 

Im Rahmen des Öko-Schecks werden ausschließlich Personalkosten und Drittkosten gefördert. Nicht förderbar sind Investitionen und Anschaffungen, Sach- und Materialkosten, Reisekosten, Marketing und Kampagnen sowie Anwaltskosten.

4. Muss meine Organisation Forschung und Entwicklung betreiben, um einen Öko-Scheck beantragen zu können?

Nein, Forschung und Entwicklung zu betreiben ist keine Voraussetzung für eine Einreichung. Beim Programm Öko-Scheck sind Verbesserungen im Sinne einer klima- und umweltfreundlichen Wirtschaftsweise erforderlich.

5. Was versteht man unter Innovation oder Innovationsprozess?

Unter Innovation wird die Entwicklung einer neuen Lösung verstanden. Das kann ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Prozess sein. Beim Programm Öko-Scheck sind Verbesserungen im Sinne einer klima- und umweltfreundlichen Wirtschaftsweise erforderlich.

Der Innovationsprozess beschreibt den Weg vom Erkennen eines Problems bis zu einer innovativen Lösung. Ausgegangen wird von einer Problemdefinition, bei der Auswirkungen dargestellt und analysiert werden. In der Folge werden Ideen erarbeitet und getestet, um die richtige Lösung zu entwickeln.

6. Was ist Innovationsexpertise und wie kann ich diese als Drittleistung nutzen?

Um technisches bzw. wissenschaftliches Know-how aufzubauen bzw. Beratungsleistungen, die für die Erreichung der Projektziele notwendig sind, in Anspruch zu nehmen, können externe Drittleister:innen mit Innovationsexpertise beauftragt werden. Deren Leistungen sind als Drittkosten anzugeben und dürfen 50 % der Gesamtkosten nicht übersteigen. 

7. An wen richtet sich das Förderprogramm Öko-Scheck?

Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie gemeinnützige Organisationen. Es ist ein Standort in Österreich erforderlich.

Förderbar sind:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU):
    Die Kategorie der kleinen und mittleren Unternehmen umfasst Unternehmen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen ODER deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft. Beteiligungen an Unternehmen sind zu berücksichtigen.
    Detaillierte Informationen zur Einstufung finden Sie in der KMU-Definition auf der FFG-Website.
  • Gemeinnützige Organisationen:
    Gemeinnützige Organisationen sind unabhängig ihrer Organisationsgröße einreichberechtigt. Dazu gehören etwa:
    - Nicht profitorientierte Organisationen (NPO)
    - Non-governmental Organisations (NGO)
    - Vereine

Nicht förderbar sind:

  • Großunternehmen (Verbundene Unternehmen, zum Beispiel Mutter- und Tochterunternehmen, werden als ein Unternehmen gewertet)
  • (Privat-) Universitäten und Fachhochschulen
  • Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 
  • GesbR
  • Unternehmen in Gründung
  • Gemeinden und Selbstverwaltungskörper
  • Schulen
  • Unternehmen, die laut De-minimis Verordnung ausgeschlossen sind (z. B. Unternehmen in der Primärerzeugung landwirtschaftlicher Erzeugnisse etc.)

8. Darf das Projekt schon vor Einreichung begonnen haben? 

Nein, der frühestmögliche Zeitpunkt des Projektbeginns ist der Zeitpunkt der Einreichung des Antrages. Kosten können erst ab diesem Projektbeginn anerkannt werden. Der Projektstart ist im Antrag anzugeben.

9. Kann der Öko-Scheck auch länger als 1 Jahr dauern?

Nein, die maximale Projektlaufzeit ist 1 Jahr. Sie können das Projekt auch in einem kürzeren Zeitraum durchführen. Die Einreichung des Endberichts ist erst nach Projektabschluss möglich. Der Endbericht muss spätestens 1 Monat nach Projektende eingereicht werden.

10. Können bestehende Konzepte rückwirkend eingereicht und gefördert werden? 

Nein, ein bereits durchgeführtes Projekt kann nicht gefördert werden.

11. Sind mehrere Öko-Schecks förderbar? 

Pro Kalenderjahr kann nur ein Öko-Scheck gefördert werden. Es zählt das Datum des beidseitig unterzeichneten Vertrags. Eine Einreichung im darauffolgenden Kalenderjahr ist erst nach Abschluss des zuvor eingereichten Öko-Schecks möglich.

 

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Antragstellung, Auswahlverfahren & Fördervertrag

12. Wie reiche ich ein?

Die Einreichung erfolgt online im eCall der FFG. Der Antrag besteht aus einer kurzen inhaltlichen Projektbeschreibung und einer einfachen Kostenplanung und Beschreibung der Kosten. Bitte füllen Sie dafür die Eingabemasken im eCall aus. Sie müssen keine Anhänge hochladen. Wenn Sie mit einer gemeinnützigen Organisation einreichen, benötigen wir den Nachweis der Gemeinnützigkeit (z. B. Vereinsstatuten).
Sobald Ihr Antrag positiv geprüft wurde, erhalten Sie den bereits von Ihnen unterzeichneten Fördervertrag mit der Signatur der FFG zurück.

13. Wo finde ich Hilfe zum eCall?

Hilfe zum eCall finden Sie im eCall-Tutorial

14. Kann ich auch in einer anderen Sprache als Deutsch einreichen?

Es ist möglich Anträge auf Deutsch und Englisch einzureichen. Die Unterlagen sind allerdings nur auf Deutsch verfügbar.

15. Nach welchen Kriterien wird mein Projektantrag beurteilt?

Die Beurteilung der Förderansuchen erfolgt nach den folgenden Förderkriterien. Für eine positive Beurteilung sind alle Kriterien zu erfüllen. 

  • Projektinhalt - Was will ich tun und warum? 
    Die Ziele und Aktivitäten des Projektes sind geeignet, das Unternehmen bzw. die Organisation klima- und umweltfreundlicher zu machen. 
  • Nutzen und Wirkung - Was bewirkt das Projekt?
    Verbesserungen in Richtung klimaneutrale und nachhaltige Wirtschaftsweise im Unternehmen/in der Organisation sind erkennbar. 
  • Kosten – Wie sehen die Kosten aus?
    Personalkosten: Die Anzahl der Stunden ist für den Projektinhalt angemessen.
    Drittkosten: Die skizzierte Leistung von Dritten ist angemessen und unterstützt die Erreichung der Projektziele. 

16. Bis wann ist der Antrag einzureichen?

Anträge können bis zum 06.12.2021, 12:00 Uhr im eCall eingereicht werden. Die Ausschreibung wird früher geschlossen, wenn die Fördermittel vorzeitig ausgeschöpft sind.
Für den rechtzeitigen Eingang des Antrags haben die Antragsteller:innen zu sorgen. Nach erfolgreicher Einreichung wird automatisch eine Einreichbestätigung per E-Mail versendet.

17. Warum muss ich den Fördervertrag schon bei der Einreichung des Förderantrags unterzeichnen?

Um die Abwicklung einfacher zu machen, wird der Fördervertrag aus den im eCall eingegebenen Daten automatisiert erstellt, von Ihnen unterzeichnet und gemeinsam mit der Einreichung des Antrags übermittelt. Nach positiver Prüfung des Antrags signiert die FFG den Fördervertrag digital und übermittelt Ihnen diesen per eCall. Erst damit kommt der Fördervertrag rechtsgültig zustande.

18. Wie kann ich den Fördervertrag unterzeichnen?

Die Förderverträge müssen aufgrund der rechtlichen Vorschriften entweder handschriftlich oder mit einer qualifizierten elektronischen Signatur unterzeichnet werden. Um die Korrektheit Ihrer elektronischen Signatur zu prüfen, können Sie die offizielle Signaturprüfung der RTR verwenden. Wenn keine qualifizierte elektronische Signatur möglich ist, kann der Vertrag ausgedruckt, unterzeichnet und anschließend als PDF hochgeladen werden. Eine Unterzeichnung mit z. B. Adobe wird nicht akzeptiert.

19. Was kann ich machen, wenn ich den Fördervertrag erstellt habe und noch etwas ändern möchte?

Wenn Sie den Fördervertrag durch „Knopfdruck“ erstellen, werden die Daten im System gesperrt. Sollten Sie nachträglich eine Änderung in Ihrem Antrag vornehmen wollen, müssen Sie Ihre eingegebenen Daten überarbeiten. Mit dem Button „Daten überarbeiten“ können Sie die Sperre aufheben und wenn Sie alle Änderungen durchgeführt haben, erneut einen Fördervertrag erstellen.

 

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Kosten, Förderung & Endbericht

20. Wie hoch ist die maximale Förderung?

Die Förderung erfolgt in Form eines nicht-rückzahlbaren Zuschusses in der Höhe von maximal 80 % der förderbaren Kosten. Die restlichen 20 % der Kosten werden vom Unternehmen selbst finanziert. Der maximale Zuschuss beträgt € 12.000. Liegen die Gesamtkosten unter € 15.000 wird entsprechend aliquot (80 % der förderbaren Kosten) gefördert.

Beispiele:

  • Kosten von 15.000 €: max. Förderung 12.000 € - Eigenmittel: 3.000 €; max. Startrate 9.600 €, max. Endrate 2.400 €
  • Kosten von 12.000 €: max. Förderung 9.600 € - Eigenmittel: 2.400 €; max. Startrate 7.680 €, max. Endrate 1.920 €
  • Kosten von 10.000 €: max. Förderung 8.000 € - Eigenmittel: 2.000 €; max. Startrate 6.400 €, max. Endrate 1.600 €

21. Was sind förderbare Drittkosten? 

Förderbare Drittkosten sind Kosten von Externen, um technisches/wissenschaftliches Know-how aufzubauen bzw. Beratungsleistungen, die für die Erreichung der Projektziele notwendig sind. 

22. Ist ein Projekt auch nur mit Drittkosten förderbar? 

Nein, die Drittkosten dürfen max. 50 % der Gesamtkosten betragen. Es ist auch möglich ausschließlich Personalkosten geltend zu machen.

23. Wie funktioniert die Abrechnung/Berichtslegung?

Innerhalb eines Monats nach Ende des Projekts ist der Endbericht per eCall einzureichen. Dafür sind die vorgesehenen Felder vollständig auszufüllen, gegebenenfalls Daten zu korrigieren und eine mögliche Rechnung für eine Drittleistung hochzuladen. Es ist keine detaillierte Kostenabrechnung nötig. Stattdessen ist nachvollziehbar zu beschreiben, wie der Öko-Scheck durchgeführt wurde und welche Kosten anfielen. Bei den Personalkosten ist darzustellen, welche Personen mit welcher Stundenanzahl bei welcher Tätigkeit mitgearbeitet haben. Bei der Abrechnung von Drittkosten sind die Rechnungen als PDF hochzuladen. Falls es zu Änderungen gegenüber dem Antrag kam, sind diese entsprechend zu erläutern.

24. Wann wird die Förderung ausbezahlt?

Die Förderung erfolgt in zwei Raten. Die Startrate in Höhe von 80 % der Förderung wird nach Vertragsabschluss ausbezahlt. Die Endrate in Höhe von max. 20 % wird nach positiver Prüfung des Endberichts ausbezahlt. Falls die Prüfung des Endberichts negativ verläuft, kann es zu einer Rückforderung der Startrate kommen.

25. Wie hoch ist die Förderwahrscheinlichkeit?

Wenn alle Kriterien laut Ausschreibungsleitfaden erfüllt werden, stehen die Chancen zur Förderung eines Öko-Schecks sehr gut. Da die Fördermittel limitiert sind, empfehlen wir eine möglichst rasche Einreichung.

26. Ist die Förderung für den Öko-Scheck eine De-minimis-Beihilfe?

Ja. Bitte führen Sie im eCall Ihre bewilligten De-minimis Beihilfen der letzten 3 Kalenderjahre an. Überprüfen Sie, ob eine Förderung des Öko-Schecks noch innerhalb der vorgegebenen Gesamtsumme von EUR 200.000 EUR in den letzten 3 Kalenderjahren liegt. 

27. Wo bekomme ich mehr Informationen?

Wir helfen Ihnen bei Ihren Fragen zum Öko-Scheck und beraten Sie auch gerne persönlich.
Sie erreichen uns am besten unter unserer Hotline: 05 77 55 2050  oder per E-Mail: oekoscheck@ffg.at.

Alle wichtigen Informationen finden Sie im Ausschreibungsleitfaden und auf dieser FAQ-Seite.

Bei der Einschätzung, ob Ihr Unternehmen ein KMU ist, unterstützt Sie die KMU-Definition auf der FFG-Website.

 

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Kontakt

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Hotline
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oekoscheck@ffg.at
Mag. Christine Kreuter
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christine.kreuter@ffg.at
Mag., Dipl-Pol. Magdalena Rostkowska-Müllner
Mag., Dipl-Pol. Magdalena Rostkowska-Müllner
stv. Programmleitung
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Mag. (FH) Barbara Lohwasser
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Mag. Christine Meissl
Mag. Christine Meissl
Programmmanagement
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