Einnahmen in Horizon-2020-Projekten

Bitte beachten Sie, dass Einnahmen eines Partners zu einer Reduktion der Förderung auf Ebene des Konsortiums führen können. Durch Projektergebnisse erzielte Erlöse gelten nicht als Einnahmen im Sinne des Grant Agreement.

Als Einnahmen in Horizon-2020-Projekten gelten:

  • durch das Projekt erzielte Einnahmen (z. B. durch Konferenzgebühren und -publikationen),
  • Einnahmen durch den Verkauf von Geräten und dergleichen während der Projektlaufzeit (nur der geförderte Anteil gilt als Einnahme),
  • kostenlose Sachleistungen Dritter, die als förderfähige Kosten des Projekts abgerechnet werden,
  • finanzielle Zuwendungen Dritter, die für das Projekt zweckgewidmet sind und zur Abdeckung förderfähiger Kosten verwendet werden.

 

Keine Einnahmen sind etwa:

  • durch Projektergebnisse erzielte Einnahmen (z. B. Einnahmen durch den Verkauf geistigen Eigentums),
  • finanzielle Zuwendungen eines Partners an einen anderen Partner.

 

Einnahmen sind im Final Report anzugeben. Beim "Balance Payment" berücksichtigt die EU-Kommission/Förderagentur, ob es durch die Einnahmen zu einem Gewinn auf Ebene des Konsortiums gekommen ist:
Sind EU-Förderung und Einnahmen zusammen höher als die gesamten förderfähigen Kosten des Projekts, kommt es zu einer entsprechenden Reduktion der Förderung.

Das Konsortium kann im Konsortialvertrag regeln, dass jener Partner, der die Einnahmen erzielt hat, die Kürzung der Förderung allein zu tragen hat.  

Nähere Informationen finden Sie im Annotated Grant Agreement (AGA) unter Artikel 5.3. (s. "Weitere Informationen").