Kleinprojekt - Förderung, Bedingungen

KMU- und Startup-Förderung für Forschung und Entwicklung

Die Förderung unterstützt "kleinere" Forschungs- und Entwicklungsprojekte von KMU und Startups, welche alleine oder in Kooperation durchgeführt werden und welche als Ergebnis kommerziell verwertbare Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aufweisen. Nicht adressiert sind Projekte mit Engineeringcharakter, da für deren erfolgreiche Umsetzung nur ein geringes Risiko besteht. Gefördert werden Projektkosten bis maximal 60 % (maximale Gesamtkosten € 150.000,-, maximaler Zuschuss € 90.000,-). Einreichungen können laufend erfolgen, es gibt keine Einschränkungen beim Thema.

Worum geht es beim Kleinprojekt?

Im Fokus stehen "kleinere" Projekte der Experimentellen Entwicklung, die Verfahrens-, Produkt- und Dienstleistungsentwicklungen abdecken. Förderbar sind auch kooperative Projekte. Die Förderung soll Klein- und Mittelunternehmen (KMU, Startups) ermöglichen, Projekte mit geringerem Volumen effizient und schnell durchführen zu können.

Programmziele

Die Förderung soll Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU, Startups) ermöglichen, Projekte mit geringerem Volumen effizient und schnell durchführen zu können. Die Projektgröße und die Anforderungen sind auf Projekte dieser Unternehmen ausgerichtet, um mehr Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zu ermöglichen. Dadurch sollen in dem für Österreich besonders wichtigen KMU- und Startup-Sektor, die Forschungs- und Innovationsbasis verbreitert und Unternehmensneugründungen unterstützt.

Ausschreibungstermine

Bei Kleinprojekt ist die Einreichung laufend möglich. 

Themenschwerpunkte

Mit Projektinhalten aller Technologiefelder und Branchen, aber auch Querschnittsthemen mit Aktualitätswert, können Unternehmen laufend einreichen. Die Antragstellung ist offen für alle Forschungsthemen - ob es sich um traditionelle oder ganz aktuelle Technologiefelder handelt (zB Digitalisierung, Klima, Umwelt, Mobilität, Energie, Kreislaufwirtschaft, Ökotechnologien, Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung etc.). Auch die Transformation in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft wird unterstützt - Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die insbesondere positive Klima- und Umweltauswirkungen generieren, und/oder soziale oder ökonomische Nachhaltigkeitsziele besonders berücksichtigen.

Für folgende Schwerpunkte des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) stehen Mittel aus dem Klima-und Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Verfügung:

Energiewende
Innovative Lösungen sind gefragt, um eine nachhaltige Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs sowie eine umfassende Nutzung erneuerbarer Energieträger zu erreichen. Die Energiewende verlangt umfassende Entwicklungen im Bereich von Gebäuden und urbanen Systemen, bei Energiesystemen und -netzen und in der Dekarbonisierung der Industrie.

Kreislaufwirtschaft
Die Transformation zu einer effizienten, kreislauforientieren und klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft bedarf neuer technologischer Ansätze und innovativer Geschäftsmodelle sowie der engen Zusammenarbeit von Lösungsanbietern, Unternehmen, Infrastrukturbetreibern und Bedarfsträgern. Oberstes Ziel sind Ressourceneffizienz und die Transformation hin zu einer fossilfreien und kreislauforientierten Gesellschaft.

Mobilitätswende
Um ein nachhaltiges, klimaneutrales und inklusives Mobilitäts- und Transportsystem zu erreichen, sind Innovationen in den raumbasierten Missionsfeldern Städte und Regionen und in den technologiebasierten Missionsfeldern Digitalisierung und Technologie gefragt.

Kooperationsmöglichkeiten

Forschungskooperation: Kooperation zwischen einem antragstellenden Unternehmen und einer Forschungseinrichtung. Die Forschungseinrichtung erhält das Recht, die Ergebnisse die sich aus ihren Tätigkeiten ergeben, zu veröffentlichen und weiter zu verwenden. Bei einer Forschungskooperation ist eine höhere Förderungsintensität möglich.

Unternehmenskooperation zwischen KMUs, oder Zusammenarbeit mit einem KMU aus einem anderen Mitgliedstaat oder Staat, der Vertragspartei des EWR-Abkommens ist, wobei kein einzelnes Unternehmen mehr als 70 % der beihilfefähigen Kosten bestreitet. Jeder Unternehmens-Partner muss die Kriterien „Eignung der Förderungswerbenden, bzw. Projektbeteiligten“ und „Ökonomisches Potential“ erfüllen. Bei einer Unternehmenskooperation ist keine höhere Förderungsintensität möglich.

Nähere Informationen erhalten Sie dazu im Leitfaden unter dem Kapitel 2.5.

Success Stories

Interessiert an erfolgreichen Projekten? Der Bereich Basisprogramme stellt in regelmäßigen Abständen geförderte Projektvorhaben der Öffentlichkeit vor. Tauchen Sie ein - in spannende und inspirierende Forschungserfolge von Startups, Gründer:innen, Klein- und Mittelunternehmen, Großunternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Österreich!

Nützen Sie unsere Fördertipps und Beratungsangebote!

Das Wichtigste in Kürze

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft BMK - Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Thema
Projektart
Finanzierung
national
Einreichung
Einreichung jederzeit möglich
Zielgruppe Klein- und Mittelunternehmen (KMU), Startups können diese Förderung laufend und ohne Themeneinschränkung beantragen.
Auswahl durch laufende Begutachtung durch FFG
Was wird gefördert Die Förderung für ein Kleinprojekt besteht aus einem nicht-rückzahlbaren Zuschuss von bis zu maximal 60 % der anerkennbaren Kosten. Für Mittelunternehmen (MU) gilt 35 % und mit Kooperation bis maximal 50 %. Für Kleinunternehmen (KU) sind das 45 % und mit Kooperation bis maximal 60 %,
Min. / max. Förderung siehe Leitfaden / maximal € 90.000,-
Welche Kosten werden gefördert? Angaben zu den förderbaren Kosten stehen im Leitfaden zum Kleinprojekt und im FFG-Kostenleitfaden in der aktuellen Version aufbereitet zur Verfügung.
Min. / max. Laufzeit 1 - 18 Monate
Verfügbarkeit von 01.04.2020 - laufend

Kontakt

DI Dr. Christian Gessl
Programmleitung
T +43 5 7755 1303
Karin Ruzak
Karin Ruzak
Förderberatung
T +43 5 7755 1507