Kleinprojekt - Förderung, Bedingungen

KMU- und Startup-Förderung für Forschung und Entwicklung

Die Förderung unterstützt "kleinere" Forschungs- und Entwicklungsprojekte von KMU und Startups, welche alleine oder in Kooperation durchgeführt werden und welche als Ergebnis kommerziell verwertbare Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aufweisen. Gefördert werden Projektkosten bis maximal 60 % (maximal Gesamtkosten € 150.000,-) in Form von Zuschüssen. Einreichungen können laufend erfolgen, es gibt keine Einschränkungen beim Thema.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit und Verteidigung, Themenoffen, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Einreichung
Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch FFG Expert*innen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Die Förderung für ein Kleinprojekt besteht aus einem nicht-rückzahlbaren Zuschuss von bis zu max. 60 % der anerkennbaren Kosten. Für Mittelunternehmen (MU) gilt 35 % und mit Kooperation bis max. 50 %. Für Kleinunternehmen (KU) sind das 45 % und mit Kooperation bis max. 60 %,
Min. / max. Förderung siehe Leitfaden / maximal € 90.000,-
Förderbare Kosten Angaben zu den förderbaren Kosten stehen im Leitfaden zum Kleinprojekt und im FFG-Kostenleitfaden in der aktuellen Version aufbereitet zur Verfügung.
Min. / max. Laufzeit 12 - 18 Monate
Verfügbarkeit von 01.04.2020 - laufend

Worum geht es beim Kleinprojekt?

Mit dem neuen Förderinstrument können kleinere Forschungsprojekte vereinfacht eingereicht werden. Mit einem reduzierten Antragsformular und kürzeren Bearbeitungszeiten, ist das Kleinprojekt das richtige Förderinstrument, um in der Krisenzeit F&E-Projekte durchzuführen. Förderbar sind Machbarkeitsstudien ebenso wie die Entwicklung erster Funktionsprototypen. Die Förderung soll Klein- und Mittelunternehmen (KMU, Startups) ermöglichen, Projekte mit geringerem Volumen effizient und schnell durchführen zu können.

Förderkriterien

Es gelten vereinfachte Kriterien für die Förderung. Das sind im Wesentlichen  der Innovationsgehalt, der technische Schwierigkeitsgrad des Projekts, die wirtschaftlichen Verwertungsaussichten (Unique Selling Proposition, Geschäftsmodell) sowie die Perspektive, dass durch das Projekt die Forschungstätigkeit der Bewerber*innen intensiviert wird.

Kooperationsmöglichkeiten

Forschungskooperation: Kooperation zwischen einem antragstellenden Unternehmen und einer Forschungseinrichtung. Die Forschungseinrichtung erhält das Recht, die Ergebnisse die sich aus ihren Tätigkeiten ergeben, zu veröffentlichen und weiter zu verwenden.

Unternehmenskooperation zwischen KMUs, oder Zusammenarbeit mit einem KMU aus einem anderen Mitgliedstaat oder Staat, der Vertragspartei des EWR-Abkommens ist, wobei kein einzelnes Unternehmen mehr als 70 % der beihilfefähigen Kosten bestreitet. Jeder Unternehmens-Partner muss die Kriterien „Eignung der Förderungswerbenden, bzw Projektbeteiligten“ und „Ökonomisches Potential“ erfüllen.

Nähere Informationen erhalten Sie dazu im Leitfaden unter dem Kapital 5.4 und 5.5.

Webinar, Beratung

Die Aufzeichnung zum Webinar vom 27. Mai 2020 liefert Ihnen kompakte Informationen zu neuen Förderangeboten für Ihre Forschungsaktivitäten. Jetzt klicken!

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Beschreibung der Zielgruppe:
Klein- und Mittelunternehmen (KMU), Startups können diese Förderung laufend und ohne Themeneinschränkung beantragen.

Kontakt

DI Dr. Christian Gessl
DI Dr. Christian Gessl
Programmleitung
T +43 5 7755 1303
christian.gessl@ffg.at
Karin Ruzak
Karin Ruzak
Förderberatung
T +43 5 7755 1507
karin.ruzak@ffg.at