Pilotprogramm zur Entwicklung neuer Lösungen anhand von Innovationsprozessen

Pilotprogramm: Impact Innovation - Förderung, Bedingungen

Pilotprogramm zur Entwicklung neuer Lösungen anhand von Innovationsprozessen

Mit dem Pilotprogramm Impact Innovation fördert die FFG Vorhaben zur Entwicklung von innovativen Lösungen. Ausgehend von einer ungelösten aber definierten Problemstellung, sollen Lösungsideen gemeinsam mit Nutzern, Kunden oder anderen relevanten Akteuren entwickelt werden. Die Förderung erfolgt ohne Einschränkung auf Themenfelder. Es handelt sich um eine zeitlich (2. Februar 2017 bis 30. Juni 2017) und budgetär eingeschränkte Pilotphase.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Einzel-ForscherInnen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine
Themenbereich Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen, Weltraum
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument Pilot
Geltungsbereich -
Partner Keine benötigt
Einreichung Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich Basisprogramme
Auswahl durch FFG ExpertInnen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Die Förderung erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Im Rahmen des gegenständlichen Pilotprogramms "Impact Innovation" werden bis max. 50 % der anerkennbaren Kosten (max. € 75.000,-) gefördert.
Min. / max. Förderung 0 / 75.000
Förderbare Kosten siehe Leitfaden
Min. / max. Laufzeit 1 / 12 Monate
Verfügbarkeit von 02.02.2017 - 30.06.2017
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+++ Pilotprogramm Impact Innovation ist seit 30.6.2017 geschlossen
Sind Sie interessiert, wie es weitergeht?

Die Ausschreibung hat wie geplant mit 30.6.2017 (12:00 Uhr) geschlossen. Alle bis dahin eingereichten Anträge werden über den Sommer evaluiert und in der Beiratssitzung vom 13.9.2017 zur Förderungsentscheidung vorgelegt. Wenn Sie weiterhin an den Aktivitäten zu Impact Innovation interessiert sind, können Sie uns das hier mitteilen: https://www.ffg.at/content/interessensbekundung-impact-innovation ++ 30.6.2017


Haben Sie ein Problem identifiziert und möchten Sie es lösen?

Hat Ihr Problem Auswirkungen (Impact) auf KundInnen, Gesellschaft oder Märkte? Wollen Sie dieses Problem innovativ lösen, wissen jedoch noch nicht genau wie? Nutzen Sie Innovationsmethoden für Ihre Problemlösung! Die FFG unterstützt Sie dabei im Pilotprogramm Impact Innovation - mit bis zu € 75.000,-. Von der Ideenfindung bis zur Entwicklung eines Produktes, einer Dienstleistung, eines Verfahrens oder eines Prozesses ist dafür nur ein Antrag notwendig.

Was sind förderbare Vorhaben im Sinne des Pilotprogramms?

Dieses Programm zielt auf innovative Lösungen von definierten Problemstellungen ab. weshalb „klassische“ Technik getriebene F&E-Projekte nicht angesprochen werden. Der Fokus wird daher mehr auf den Innovationsprozess als auf das geplante aber unsichere Projektergebnis gelegt. Die Eckpunkte solcher Vorhaben sind:

Ausgangssituation:

  • Ausgangspunkt ist eine ungelöste Problemstellung, die Auswirkungen auf Gesellschaft, KundInnen oder Märkte hat. Es liegt eine Problemdefinition vor.
  • Lösungen dafür sind nicht bekannt oder ungenügend.
  • Das Vorhaben befindet sich in einer frühen Phase (z.B. Ideengenerierung, Lösungssuche), da Lösungsideen noch nicht bekannt oder Lösungen noch nicht entwickelt wurden.

 

Ziel:

  • Generieren von neuen Ideen für erste Lösungsansätze
  • Entwicklung von Ideen und Lösungsansätze zu neuen Dienstleistungen und/oder Produkte
     

Prozess:

Der Prozess, wie Lösungen für Problemstellungen entwickelt werden ist zentral für den Erfolg der Produkte und Dienstleistungen. Daher wird im Rahmen von Impact Innovation der Fokus auf folgende zentrale Merkmale gelegt:

  • Die Lösung wird anhand von (Innovations-)Methoden erarbeitet (z. B. Design Thinking, Open Innovation, Lean Startup etc.).
  • KundInnen, NutzerInnen oder andere relevante Akteure werden bereits früh und intensiv eingebunden; z.B. um Lösungsideen zu finden.

 

Kosten/Tätigkeiten:

  • zur Entwicklung neuer Lösungsideen
  • Kosten und Tätigkeiten zur Entwicklung von Lösungen (Personal, Drittleistungen, Sach & Material, Infrastruktur, Reisen)
  • Kosten für die frühe und wiederholte Einbindung von NutzerInnen oder KundInnen in der Lösungsentwicklung
  • Einbindung von externer Expertise (z.B. für Expertise zu Innovationsmethoden)

 

Die Kriterien – von Problemstellungen, deren Auswirkungen, dem Prozess und dem benötigten Wissen.

Im Folgenden werden die zentralen Kriterien erklärt (eine vollständige Auflistung der Kriterien finden Sie um Ausschreibungsleitfaden):

  • In der Evaluierung der Projekte nimmt eine konkrete Problemdefinition eine zentrale Rolle ein. Ausgehend von einer Problemstellung, sollen die davon betroffenen Akteure und die Auswirkungen dargestellt werden. Gibt es noch keine ausreichend gute Lösungen und ist der Pain für Gesellschaft, KundInnen und/oder Märkte entsprechend groß wird das Potential für eine innovative Lösung mit entsprechendem Impact abgeleitet. Die Kriterien wägen daher das Potential (Impact & Innovation) aufgrund der Bewertung von vorliegenden Fakten (Problem, Auswirkungen) ab.
  • Bei Impact Innovation wird ein Fokus auf den Prozess und die eingesetzte Methodik gelegt. Die zwei zentralen Elemente (methodische Vorgehensweise und intensive Akteurseinbindung) sind notwendig für erfolgreiche Dienstleistungen und Produkte und somit auch die Voraussetzung für eine Förderung. Anders als bei klassischen Förderinstrumenten werden aufgrund des Fokus auf den Innovations-Prozess und die eingeplanten iterativen Lernschleifen, keine detaillierten Lösungswege und Arbeitspläne bis zum Ende des Projektes verlangt.
  • Der Aufbau von methodischem Wissen für die einreichenden Organisationen ist ein weiteres Kriterium. Die Einbindung von Experten und der Wissenstransfer, ist gerade im Bereich von Innovationsmethodik und Akteurseinbindung wichtig und wird entsprechend positiv berwertet.

 

Beschreibung der Zielgruppe

Es gibt keine thematische Einschränkung von Projekten oder Tätigkeitsfeldern. Die Bereiche der Sozialen/Gesellschaftlichen Innovation, Nicht-technischer Innovation, Business Model Innovation und Design Innovation sind jedenfalls mit eingeschlossen und werden gezielt angesprochen.

  • Kleine und mittlere Unternehmen (unabhängig von Rechtsform und Art der Finanzierung):
  • Personen - oder Kapitalgesellschaften mit oder ohne Gewinnabsicht
  • Gemeinnützige Organisationen
  • Natürliche Personen/ EinzelunternehmerInnen
  • Unternehmen in Gründung
  • Vereine

 

Was müssen Sie bei der Einreichung beachten?

Nicht jedes Vorhaben ist gleich, es gibt jedoch für diese Ausschreibung Aspekte, die Projekte berücksichtigen sollten. Diese orientieren sich an aktuellen Innovationsmethoden und sollen helfen Ihre Innovationen erfolgreicher umzusetzen:

  • Es werden Vorhaben unterstützt, die eine definierte Problemstellung lösen wollen. Daher ist die Ausgangsbasis für die Projektbeschreibung eine detaillierte Problemdefinition. Beschreiben Sie dabei was das Problem ist, wen es betrifft und welche Auswirkungen es hat.
  • Im Projekt sollten (Innovations-)Methoden eingesetzt werden, die für die definierte Problemstellung adäquat sind. Beschreiben Sie daher die geplante Umsetzung von z.B. Design Thinking Schritten oder Open Innovation Methoden in ihrem Projekt. Für Einbindung von Innovationsmethoden sollte auch ein entsprechender Know-How-Aufbau erfolgen. Die Einbindung von Experten ist dabei möglich. Beschreiben Sie daher wer (intern und/oder extern) das entsprechende Methoden Know-How besitzt und wie es aufgebaut werden soll.
  • KundInnen, NutzerInnen und andere relevante Akteure sollten möglichst früh in der Entwicklung eingebunden werden. Stichworte wie Rapid Prototyping oder Lean Startup bestimmen die Diskussion. Achten Sie daher auch in Ihrem Projekt darauf das Feedback wichtiger Akteure sehr früh und oft einzubinden. Beschreiben diese Einbindung dementsprechend und berücksichtigen Sie diese auch im Meilensteinplan. Projekte, die den Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit vor der ersten Einbindung von NutzerInnen, KundInnen oder sonstiger relevante Akteure haben sind nicht Ziel des Programms.

Beschreibung der Zielgruppe

(wie oben beschrieben)