Impact Innovation - Förderung, Bedingungen

Neue Lösungen mit Wirkung entwickeln
Impact Innovation

Haben Sie ein Problem identifiziert und möchten Sie es lösen? Impact Innovation fördert – themenoffen - Ideen und neue Lösungen, die mittels Innovationsprozess entwickelt werden. Zentral dabei ist die Einbindung aller relevanten beteiligten „Akteure“ wie Betroffene, Stakeholder und ExpertInnen. Die dazu notwendigen Innovations-Methoden können Sie auch im laufenden Projekt mit externer Unterstützung erlernen. Das Fördergeld kann für eine intensive Problemanalyse, für das Generieren von Lösungsideen bis hin zum Entwickeln der Lösung selbst verwendet werden. Die FFG fördert bis zu 50 Prozent der anerkennbaren Projekt-Kosten, maximal € 75.000,-, mit Zuschüssen. Der Start einer neuen, laufenden und themenoffenen Ausschreibung ist für Juni 2019 geplant.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Themenoffen, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Eingabe Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch FFG ExpertInnen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Die Förderung erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Im Rahmen der gegenständlichen Ausschreibung werden bis max. 50 % der anerkennbaren Kosten (max. € 75.000,-) gefördert.
Min. / max. Förderung 0 / 75000
Förderbare Kosten siehe Leitfaden
Min. / max. Laufzeit 1 - 12 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2017 - laufend

+++ Eine Impact Innovation Ausschreibung startet voraussichtlich Juni 2019. Tragen Sie sich ein und wir informieren Sie über die Details. Werfen Sie in der Zwischenzeit einen Blick auf die vielfältigen geförderten Projekte aus verschiedensten Branchen. +++ 

Worum geht es?
Sie haben ein Problem identifiziert und möchten eine innovative Lösung dafür finden? Überlegen Sie noch, welche Vorgangsweise Sie dafür wählen und sind offen für Innovationsmethoden? Sie sind interessiert an den verschiedenen Blickwinkeln von Betroffenen, ExpertInnen und Stakeholdern? und wollen sie aktiv einbinden, um zu einer optimalen, praktikablen Lösung zu kommen? Dann kann Sie „Impact Innovation“ mit bis zur Hälfte Ihrer Projektkosten, maximal € 75.000,- unterstützen.

Welche Vorhaben werden gefördert?
Impact Innovation fördert die Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und/oder Prozessen, die neu sind, ein bestehendes Problem lösen und gegenüber den bisher bestehenden Angeboten einen Mehrwert für die Zielgruppe bieten.

Wie ist der Ausgangspunkt?
Sie haben ein ungelöstes Problem mit Auswirkungen für betroffene Gruppen identifiziert und eine erste Problemdefinition erstellt. Lösungen für dieses Problem sind nicht bekannt oder bislang nicht zufriedenstellend, daher hat Ihr Vorhaben Potenzial. Sie sind aktuell in einer frühen Phase und haben noch keine fertigen Lösungen entwickelt.

Wie schaut ein Innovationsprozess aus?
Kernelement von Impact Innovation ist, dass Sie bei Ihrer Lösungsfindung einen Innovationsprozess anwenden. Warum, ist einfach begründet: Wer gängige Innovationsmethoden anwendet und die relevanten Akteure (Betroffene, ExpertInnen, Stakeholder etc.)  in die Entwicklung einer Lösung einbindet, steigert den Erfolg der daraus entstehenden Produkte und Dienstleistungen.  In der Grafik sehen Sie, wie ein beispielhafter Innovationsprozess aussieht.

 

 

Wer kann einreichen - und welche Themen?
Jeder unter den KMU-Schwellenwerten kann für eine Förderung durch Impact Innovation einreichen:

  • Startups/Unternehmen in Gründung
  • Personen- oder Kapitalgesellschaften mit oder ohne Gewinnabsicht
  • Natürliche Personen/EinzelunternehmerInnen
  • Vereine
  • Gemeinnützige Organisationen

Vereine und gemeinnützige Organisationen sollten folgendes beachten:
Ihre Organisation muss einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, oder Ihr Projekt muss eine solche wirtschaftliche Tätigkeit vorbereiten. Das bedeutet, dass Ihre Dienstleistungen oder Produkte auf einem bestimmten Markt angeboten werden – ganz unabhängig davon, ob das für ein Entgelt oder unentgeltlich geschieht. 

Sie können alle Themenbereiche In Impact Innovation einreichen, hier gibt es keine Einschränkung.

Was sollten Sie bei der Einreichung beachten?
Auch wenn die Vorhaben, die durch Impact Innovation gefördert werden, ganz unterschiedlich sein können – wichtige Gemeinsamkeiten gibt es:

  • Ihr Vorhaben soll eine definierte Problemstellung lösen wollen. Daher ist die Ausgangsbasis für Ihre Projektbeschreibung eine detaillierte Problemdefinition. Beschreiben Sie dabei insbesondere folgende Punkte: Was ist das konkrete Problem, das durch das Projekt gelöst werden kann? Wen betrifft es? Welche Auswirkungen hat es?
  • Im Projekt sollten - für Ihre Problemstellung passende - (Innovations-)Methoden eingesetzt werden. Beschreiben Sie daher die geplante Umsetzung der Methoden in Ihrem Projekt. Wenn noch kein Wissen über diese Methoden besteht: Sie können Ihr Know-How dazu auch während des Projektes aufbauen und dabei - wenn gewünscht – ExpertInnen einbinden. In diesem Fall beschreiben Sie, wer (intern und/oder extern) das entsprechende Methoden Know-How besitzt und wie es aufgebaut werden soll.
  • Relevante „Akteure“, also Betroffene, Stakeholder und ExpertInnen sollten möglichst früh und intensiv eingebunden werden. Achten Sie daher auch in Ihrer Projektplanung darauf, das Feedback wichtiger Akteure sehr früh und oft einzubinden. Beschreiben Sie diese Einbindung und berücksichtigen Sie diese in Ihren Plänen.

Beschreibung der Zielgruppe:
Startups/Unternehmen in Gründung, Personen- oder Kapitalgesellschaften mit oder ohne Gewinnabsicht (z. B. GmbH, OG etc.), Natürliche Personen/EinzelunternehmerInnen, Vereine, Gemeinnützige Organisationen

Kontakt

Gabriele Küssler
Gabriele Küssler
Förderberatung
T +43 5 7755 1504
gabriele.kuessler@ffg.at
Martin Wolf
Martin Wolf
Förderberatung
T +43 5 7755 1508
martin.wolf@ffg.at
Mag. Philipp Aiginger-Evangelisti
Mag. Philipp Aiginger-Evangelisti
Innovation, Innovationsmethoden
T +43 5 7755 1206
philipp.aiginger@ffg.at
Mag. Matthias Weichhart
Mag. Matthias Weichhart
Soziale Innovationen, Digitalisierung
T +43 5 7755 1316
matthias.weichhart@ffg.at