Impact Innovation – Förderung, Bedingungen

Für Lösungen mit Wirkung
Impact Innovation

Sie haben ein Problem gefunden, für das es noch keine optimale Lösung gibt? Werden Sie aktiv! Das FFG-Förderprogramm „Impact Innovation“ ermutigt Sie, Ihre Ideen mit Innovationsmethoden zu finden oder zu testen und übernimmt die Hälfte Ihrer Kosten. Bis zu 75.000 Euro stehen zur Verfügung, ganz unabhängig von Thema oder Branche. Wichtig ist ein Prozess, in dem alle Beteiligten eingebunden werden, um aus neuen Ideen eine wirkungsvolle Lösung zu entwickeln. Dafür müssen Sie aber kein Innovationsprofi sein! Sie können sich Unterstützung von ExpertInnen holen, "Impact Innovation" fördert auch das. Den Förderantrag für Impact Innovation kann man zu einem frühen Zeitpunkt stellen, nämlich noch vor der Auswahl eines Lösungsweges. Einreichen kann man laufend online – ohne Deadline.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Themenoffen, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch FFG ExpertInnen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Die Förderung erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Im Rahmen der gegenständlichen Ausschreibung werden bis max. 50 % der anerkennbaren Kosten (max. € 75.000,-) gefördert.
Min. / max. Förderung 0 / 75000
Förderbare Kosten siehe Leitfaden
Min. / max. Laufzeit 1 - 12 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2017 - laufend

+++ Alle Informationen zu den Webinaren, zur Zusatzveranstaltung und Anmeldemöglichkeit +++

 

Unsere Erklärvideo zeigt Ihnen auf einen Blick, wie Sie von Impact Innovation profitieren können. Jetzt klicken!

 

Worum geht es?
Impact Innovation fördert den Einsatz von Innovationsmethoden für die Lösung eines Problems. Zentral ist dabei ein Prozess, in dem alle Beteiligten eingebunden werden, um neue Ideen zu finden und eine wirkungsvolle Lösung zu entwickeln. Das Ergebnis können Dienstleistungen, Produkte oder Prozesse sein, die einen Mehrwert für die Zielgruppe bieten. Wichtig ist, dass Sie in einer frühen Phase Ihres Vorhabens sind, also das Problem zwar definieren können, aber noch keine Lösungen dafür entwickelt haben.

Konkret fördert Impact Innovation:

  • eine intensive Problemanalyse
  • das Finden von Ideen
  • das Einbinden von relevanten Beteiligten
  • die Unterstützung durch InnovationsexpertInnen
  • das Entwickeln von passenden Lösungen

Wenn Sie aktiv Innovationsmethoden einsetzen, profitiert auch Ihr Team: Der Aufbau von Innovations-Know-how hilft Ihnen auch in anderen Projekten und Vorhaben.

Wie sieht der Innovationsprozess aus?
Der Einsatz von Innovationsmethoden ist bei Impact Innovation zentral. Die wichtigsten Schritte eines Innovationsprozesses sehen Sie in der Grafik unten. Vorweg: Innovationsprozesse sind flexibel! Es ist erlaubt und durchaus auch erwünscht, wieder einen Schritt zurückzugehen, Ideen oder Ansätze zu verwerfen und neu zu denken. Nur so entstehen die besten Lösungen für Ihre Zielgruppe.

 

 

 

Details zu den einzelnen Schritten finden Sie in unserem Factsheet.

Wer kann einreichen?
Das Programm steht KMU aus allen Branchen offen, wie zum Beispiel:

  • Start-ups/Unternehmen in Gründung
  • Personen- oder Kapitalgesellschaften mit oder ohne Gewinnabsicht
  • Natürliche Personen/EinzelunternehmerInnen
  • Vereine
  • Gemeinnützige Organisationen

Vereine und gemeinnützige Organisationen sollten folgendes beachten:
Ihre Organisation muss einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, oder Ihr Projekt muss eine solche wirtschaftliche Tätigkeit vorbereiten. Das bedeutet, dass Ihre Dienstleistungen oder Produkte auf einem bestimmten Markt angeboten werden – ganz unabhängig davon, ob das für ein Entgelt oder unentgeltlich geschieht. 

Wie hoch ist die Förderung?

  • Gesamtkosten des Projekts: bis zu EUR 150.000
  • Höhe der Förderung: 50 % der Kosten, max. EUR 75.000
  • Projektlaufzeit: max. 12 Monate

Welche Vorhaben oder Branchen werden gefördert?
Alle Themen und alle Branchen können von Impact Innovation gefördert werden – es gibt keine Einschränkungen. Forschungs- oder Innovationserfahrung ist nicht gefragt!

Wie reicht man ein?
Einreichen geht ganz leicht, laufend ohne Deadline und online im eCall. Alle Details finden Sie im Leitfaden zu Impact Innovation.

Was sollten Sie bei der Einreichung beachten?
Auch wenn die Vorhaben, die durch Impact Innovation gefördert werden, ganz unterschiedlich sein können – wichtige Gemeinsamkeiten gibt es:

  • Ihr Vorhaben soll eine definierte Problemstellung lösen wollen. Daher ist die Ausgangsbasis für Ihre Projektbeschreibung eine detaillierte Problemdefinition. Beschreiben Sie dabei insbesondere folgende Punkte: Was ist das konkrete Problem, das durch das Projekt gelöst werden kann? Wen betrifft es? Welche Auswirkungen hat es?
  • Im Projekt sollten für Ihre Problemstellung passende (Innovations-)Methoden eingesetzt werden. Beschreiben Sie daher die geplante Umsetzung der Methoden in Ihrem Projekt. Wenn noch kein Wissen über diese Methoden besteht: Sie können Ihr Know-how dazu auch während des Projektes aufbauen und dabei, wenn gewünscht, ExpertInnen einbinden. In diesem Fall beschreiben Sie, wer (intern und/oder extern) das entsprechende Methoden-Know-how besitzt, und wie es aufgebaut werden soll.
  • Relevante „Akteure“ also Betroffene, Stakeholder und ExpertInnen sollten möglichst früh und intensiv eingebunden werden. Achten Sie daher auch in Ihrer Projektplanung darauf, das Feedback wichtiger Akteure sehr früh und oft einzubinden. Beschreiben Sie diese Einbindung und berücksichtigen Sie diese in Ihren Plänen!

Beschreibung der Zielgruppe:
Start-ups/Unternehmen in Gründung, Personen- oder Kapitalgesellschaften mit oder ohne Gewinnabsicht (z. B. GmbH, OG etc.), natürliche Personen/EinzelunternehmerInnen, Vereine, gemeinnützige Organisationen

Kontakt

Gabriele Küssler
Gabriele Küssler
Förderberatung
T +43 5 7755 1504
gabriele.kuessler@ffg.at
Karin Ruzak
Karin Ruzak
Förderberatung
T +43 5 7755 1507
karin.ruzak@ffg.at
Mag. Philipp Aiginger-Evangelisti
Mag. Philipp Aiginger-Evangelisti
Innovation, Innovationsmethoden
T +43 5 7755 1206
philipp.aiginger@ffg.at
Mag. Matthias Weichhart
Mag. Matthias Weichhart
Soziale Innovationen, Digitalisierung
T +43 5 7755 1316
matthias.weichhart@ffg.at