Impact Innovation - Förderung, Bedingungen

Wirkungsvolle Lösungen mittels iterativer Innovationsmethoden
Impact Innovation

Sie haben ein Problem gefunden, für das es noch keine optimale Lösung gibt? Werden Sie aktiv! Das FFG-Förderungsprogramm „Impact Innovation“ ermutigt Sie, Ihre Ideen mit Innovationsmethoden zu finden oder zu testen und übernimmt die Hälfte Ihrer Kosten. Bis zu € 75.000,- stehen zur Verfügung, ganz unabhängig von Thema oder Branche. Wichtig ist ein Prozess, in dem alle Beteiligten eingebunden werden, um aus neuen Ideen eine wirkungsvolle Lösung zu entwickeln. Dafür müssen Sie aber kein Innovationsprofi sein! Sie können sich Unterstützung von Expertinnen und Experten holen, "Impact Innovation" fördert auch das. Den Förderantrag für Impact Innovation kann man zu einem frühen Zeitpunkt stellen, nämlich noch vor der Auswahl eines Lösungsweges. Einreichen kann man laufend online – ohne Deadline.

Unsere Erklärvideo zeigt Ihnen auf einen Blick, wie Sie von Impact Innovation profitieren können. Jetzt klicken!

Worum geht es bei Impact Innovation?

Impact Innovation fördert den Einsatz von Innovationsmethoden für die Lösung eines Problems. Zentral ist dabei ein Prozess, in dem alle Beteiligten eingebunden werden, um neue Ideen zu finden und eine wirkungsvolle Lösung zu entwickeln. Das Ergebnis können Dienstleistungen, Produkte oder Prozesse sein, die einen Mehrwert für die Zielgruppe bieten. Wichtig ist, dass Sie in einer frühen Phase Ihres Vorhabens sind, also das Problem zwar definieren können, aber noch keine Lösungen dafür entwickelt haben.

Die Checkliste ist eine erste Entscheidungshilfe für Sie! Auf Basis der Fragen sollten Sie für sich zum Schluss kommen, ob es Sinn macht sich detaillierter mit einer Einreichung auseinanderzusetzen.

Die Kombination mit dem laufend verfügbaren Förderungsangebot Innovationsscheck in der Höhe von bis zu € 10.000,- kann Vorteile bringen. Ein KMU kann damit die Leistungen einer wissenschaftlichen Forschungsreinrichtung bezahlen. Ergebnisse aus den förderbaren Leistungen wie Ideenstudien und Konzeptentwicklungen, Arbeiten im Bereich Innovationsmanagement bis hin zu Vorbereitungsarbeiten für F&E-Vorhaben können dann geschickt in den Antrag zu Impact Innovation einfließen. Vor allem die Abklärung in den Bereichen Problemanalyse (inkl. Empirie), Design eines Innovationsprozesses und Identifikation von Akteuren und Prozesse zum Aufbau eines Impact Assessment.

Lesen Sie dazu ein paar aktuelle Beispiele - es sind spannende Projekte!

Wie sieht der Innovationsprozess aus?

Der Einsatz von Innovationsmethoden ist bei Impact Innovation zentral. Die wichtigsten Schritte eines Innovationsprozesses sehen Sie in der Grafik unten. Vorweg: Innovationsprozesse sind flexibel! Es ist erlaubt und durchaus auch erwünscht, wieder einen Schritt zurückzugehen, Ideen oder Ansätze zu verwerfen und neu zu denken. Nur so entstehen die besten Lösungen für Ihre Zielgruppe.

 

Die Abbildung zeigt die einzelnen Schritte zum Innovationsprozess - von der Problemidentifikation, über die Problemanalyse bis zu Entwicklung von Produkt und Services und der Vermarktung. 

 

Grafik: Die Abbildung zeigt die einzelnen Schritte zum Innovationsprozess - von der Problemidentifikation, über die Problemanalyse bis zu Entwicklung von Produkt und Services und der Vermarktung. 

Ausschreibungstermine

Bei Impact Innovation ist die Einreichung laufend möglich. 

Themenschwerpunkte

Mit Projektinhalten aller Technologiefelder und Branchen, aber auch Querschnittsthemen mit Aktualitätswert, können Unternehmen laufend einreichen. Die Antragstellung ist offen für alle Forschungsthemen - ob es sich um traditionelle oder ganz aktuelle Technologiefelder handelt (zB Digitalisierung, Klima, Umwelt, Mobilität, Energie, Kreislaufwirtschaft, Ökotechnologien, Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung etc.). Auch die Transformation in Richtung einer nachhaltigen Wirtschaft wird unterstützt - Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die insbesondere positive Klima- und Umweltauswirkungen generieren, und/oder soziale oder ökonomische Nachhaltigkeitsziele besonders berücksichtigen.

Für Projekte, die zur Umsetzung einer oder mehrerer der fünf EU-Missionen beitragen können, stehen zusätzliche Mittel aus dem Fonds Zukunft Österreich im Rahmen der Initiative Implementing EU Missions Austria (IMPA) zur Verfügung. Impact Innovation-Projekte können bei der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation beispielsweise durch die Entwicklung von Lösungsideen mit Akteurinnen und Akteuren im Vorfeld von F&E-Projekten (IMPA-Modul 1 Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation) und beim Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft wie zB durch die Entwicklung von Lösungsideen für den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Innovationen in die Gesellschaft (IMPA-Modul 3 Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft) Beiträge leisten
 

Folgende Themen werden dabei von IMPA abgedeckt:

  • Cancer, Krebs (Unterziele: Verständnis von Krebs, Prävention und frühe Erkennung, Diagnose und Behandlung, Lebensqualität von Patient:innen und ihren Familien)
  • Climate, Klima (zB Klimaresilienz, Klimaschutz, Klimaneutralität)
  • Ocean, Gewässer (Unterziele: Meer- und Frischwasser Ökosysteme und Biodiversität schützen und wiederherstellen, Verschmutzung unserer Ozeane, Meere und Gewässer verhindern und eliminieren, nachhaltige „Blue Economy“ CO2-neutral und zirkulär machen)
  • Cities, Städte (Unterziele: 100 klimaneutrale und Smart Cities bis 2030 zu entwickeln, Sicherstellen, dass diese Städte als Experimentier- und Innovation Hubs agieren, um zu ermöglichen, dass alle europäischen Städte bis 2050 klimaneutrale und Smart Cities werden können)
  • Soil, Böden (Unterziele: Reduktion der Wüstenbildung, sparsamer Umgang mit bodenorganischen Kohlenstoffvorräten, Stoppen der Bodenversiegelung und Steigerung der Wiederverwendung urbaner Böden, Reduktion der Bodenverschmutzung und Verbesserung der Wiederherstellung, Verhindern von Erosion, Verbesserung der Bodenstruktur, um Bodenbiodiversität zu verbessern, Reduktion des EU-globalen Fußabdrucks auf Böden, Verbessern des Bodenverständnisses in der Bevölkerung)

Was sollte man bei der Einreichung beachten?

Auch wenn die Vorhaben, die durch Impact Innovation gefördert werden, ganz unterschiedlich sein können – wichtige Gemeinsamkeiten gibt es:

  • Ihr Vorhaben soll eine definierte Problemstellung lösen wollen. Daher ist die Ausgangsbasis für Ihre Projektbeschreibung eine detaillierte Problemdefinition. Beschreiben Sie dabei insbesondere folgende Punkte: Was ist das konkrete Problem, das durch das Projekt gelöst werden kann? Wen betrifft es? Welche Auswirkungen hat es?
  • Im Projekt sollten für Ihre Problemstellung passende (Innovations-)Methoden eingesetzt werden. Beschreiben Sie daher die geplante Umsetzung der Methoden in Ihrem Projekt. Wenn noch kein Wissen über diese Methoden besteht: Sie können Ihr Know-how dazu auch während des Projektes aufbauen und dabei, wenn gewünscht, Expertinnen und Experten einbinden. In diesem Fall beschreiben Sie, wer (intern oder extern) das entsprechende Methoden-Know-how besitzt, und wie es aufgebaut werden soll.
  • Relevante „Akteurinnen und Akteure“ also Betroffene, Stakeholder und Expertinnen und Experten  sollten möglichst früh und intensiv eingebunden werden. Achten Sie daher auch in Ihrer Projektplanung darauf, das Feedback wichtiger Akteurinnen und Akteure sehr früh und oft einzubinden. Beschreiben Sie diese Einbindung und berücksichtigen Sie diese in Ihren Plänen!

Nützen Sie auch unsere laufend aktuellen FAQ.

Das Wichtigste in Kürze

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung
Thema
Projektart
Finanzierung
national
Einreichung
Einreichung jederzeit möglich
Zielgruppe Startups und Unternehmen in Gründung, Personen- oder Kapitalgesellschaften mit oder ohne Gewinnabsicht (zB GmbH, OG etc.), natürliche Personen oder Einzelunternehmer:innen, Vereine, gemeinnützige Organisationen
Auswahl durch laufende Begutachtung durch FFG
Was wird gefördert Die Förderung erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Im Rahmen der gegenständlichen Ausschreibung werden bis maximal 50 % der anerkennbaren Kosten (maximal € 75.000,-) gefördert.
Min. / max. Förderung 0 / 75000
Welche Kosten werden gefördert? siehe Leitfaden
Min. / max. Laufzeit 1 - 12 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2017 - laufend

Kontakt

Sabine BAUER
Sabine BAUER

T 0043577551501
Sarah GANSS
Sarah GANSS
Förderberatung
T 0043577551517
Karin RUZAK
Karin RUZAK
Förderberatung
T 0043577551507
Mag. Claudia BUCHMAYER
Mag. Claudia BUCHMAYER
Förderberatung
T 0043577551519
Doris SCHMIDT
Doris SCHMIDT
Förderberatung
T 0043577551511
Marlene ZELLNER
Marlene ZELLNER
Förderberatung
T 0043577551518