Industrienahe Dissertationen

Dissertationsprojekte in Technik und Naturwissenschaft

Das Programm Industrienahe Dissertationen wird themenoffen aus Mitteln der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung, dem Österreich-Fonds und dem Fonds Zukunft Österreich finanziert.

Eine Industrienahe Dissertation ist ein Dissertationsprojekt, das eine naturwissenschaftliche oder technische Forschungsfrage an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft behandelt. Das Vorhaben wird in Zusammenarbeit zwischen einem Unternehmen bzw. einer außeruniversitären Forschungseinrichtung, einer Universität und einer Dissertantin/einem Dissertanten durchgeführt. Die Dissertantin/der Dissertant ist bei einem Unternehmen bzw. einer außeruniversitären Forschungseinrichtung angestellt und wird mit konkreten Maßnahmen in die Organisation integriert sowie im Projekt unterstützt. Ein klarer Nutzen für den Karriereverlauf der Dissertantin/ Dissertanten ist von zentraler Bedeutung.

 

Programmziele:

  • die Verfügbarkeit von exzellent und bedarfsgerecht ausgebildetem Forschungspersonal in Naturwissenschaft und Technik für die österreichische Industrie strukturell verbessern
  • den Einstieg in Forschungskarrieren außerhalb des Wissenschaftssystems erleichtern und neue Karrierepfade eröffnen
  • bestehende Kooperationsbeziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft systematisieren und vertiefen
  • insbesondere die Karrierechancen von Frauen im Bereich Naturwissenschaft und Technik verbessern

 

Aktuell geöffnete Ausschreibung:

Industrienahe Dissertationen 2026

Ausschreibungszeitraum: 01.10.2025 - 30.09.2026; laufende Einreichmöglichkeit im Ausschreibungszeitraum.

Die Ausschreibung „Industrienahe Dissertationen 2026“ fördert anwendungsorientierte Forschungsprojekte von Dissertant:innen, die in außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder in Unternehmen aller Größen mit F&E-Aktivitäten tätig sind, jeweils mit Niederlassungen in Österreich. Ein klarer wirtschaftlicher Anwendungsbezug ist sicherzustellen. Rund 50 % der Mittel sind für Dissertantinnen reserviert, um die Chancengleichheit zu fördern.

Wenn die Budgetmittel ganz oder teilweise ausgeschöpft sind, kann die Ausschreibung auch vor Ende der Einreichfrist geschlossen werden. Ein Teil der Mittel ist bereits ausgeschöpft: Unternehmen können nur noch Projekte mit Dissertantinnen einreichen. Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können weiterhin Projekte mit allen Geschlechtern einreichen.

Das Wichtigste in Kürze

Initiative für
ForschungseinrichtungenGroße Unternehmen (GU)Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)KompetenzzentrenStartups
Geldgeber
Logo Österreich Fonds
Logo der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist die nationale Förderinstitution für die unternehmensnahe Forschung und Entwicklung in Österreich. Förderungen der FFG tragen maßgeblich dazu bei, neues Wissen zu generieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und damit am Weltmarkt wettbewerbsfähiger zu sein.
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