Austrian Life Sciences Programme

Österreich auf dem Weg zum Forschungs-, Produktions- und Wirtschaftsstandort für Life Sciences

Österreich ist ein aktiver Life Sciences Standort mit international sichtbarer, exzellenter Forschung und Entwicklung und einer wachsenden Unternehmenslandschaft. Der Life Sciences-Sektor ist im Vergleich zu anderen innovativen Sektoren der mit Abstand innovationsfreudigste, weist die höchste Forschungsquote auf und trägt maßgeblich zur nationalen Wertschöpfung bei.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMDW - Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Thema
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner

Erforderlich

Unternehmensprojekte nicht erforderlich (aber möglich), Leitprojekt (erforderlich, siehe Anforderungen im Leitfaden)

Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Basisprogramme
Was wird gefördert Gefördert werden F&E-Unternehmensprojekte und Leitprojekte jeweils in den Forschungskategorien Industriellen Forschung oder Experimentellen Entwicklung, sowie Klinische Studien.
Förderbare Kosten Förderbar sind alle dem Projekt zurechenbaren Kosten, die direkt, tatsächlich und zusätzlich (zum herkömmlichen Betriebsaufwand) während des Förderungszeitraums laut Förderungsvertrag entstanden sind (zB Personalkosten, Forschungsinfrastruktur, Sach- und Materialkosten, Reisekosten und Drittkosten). Details sind im FFG-Kostenleitfaden beschrieben.
Min. / max. Laufzeit 18 - 24 Monate
Verfügbarkeit von 01.04.2022 - 29.12.2022

Die Austrian Life Sciences Programme unterstützen innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und stärken damit die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Sie tragen wesentlich zur Umsetzung nationaler und europäischer Strategien im Bereich Lebenswissenschaften bei. Der Schwerpunkt geht auf die Spezifika der Branche ein und bietet für den gesamten Entwicklungszyklus maßgeschneiderte Förderungsangebote an. Mit dem Programm sollen Problemfelder der Branche (zB lange Entwicklungszeiten, hohes Entwicklungsrisiko, strenge regulatorische Vorgaben, wenig Produktionskapazitäten, hoher Investitionsbedarf) durch Forschungsförderung abgefedert werden. 

Aufbauend auf diesen Zielsetzungen wurden zwei Hauptziele definiert:

Ziel 1: Digitalisierungspotenzial im Gesundheitsbereich heben

Die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Digitalisierung von Gesundheitsaspekten (Diagnostik, Telemedizin, Medizinprodukte etc.) wird einen wichtigen Hebel darstellen.

Ziel 2: Stärkung von Forschungs- und Produktionsstandort

Um Abwanderung von Know-how zu verhindern und die Attraktivität des Österreich-Standorts zu erhöhen, sollen neben Förderungsangeboten für frühe Entwicklungsphasen auch weitere Förderungsangebote geprüft werden. Die Attraktivität des Forschungsstandorts Österreich in Europa soll nachhaltig erhöht werden.

Success Stories

Wir möchten Ihnen drei inspirierende Vorhaben vorstellen:

Innerspace GmbH, KU, Tirol
VR Cleanroom Behavior Traning: Unmittelbares Feedback im erlebnisbasierten Training

Lithoz GmbH, MU, Wien
Zähne, Gusskerne und Düsen aus dem 3D-Drucker? Das leisten Hochleistungskeramiken auf ihrer digitalen Safari zum 3D-Druck

Marinomed AG, GU, NÖ
Der Nasenspray, der Viren fängt - mit Carragelose (r) gegen Erkältungskrankheiten

Ausschreibung 2022

Im Jahr 2022 beträgt das Budget für die Austrian Life Sciences Programme insgesamt 31 Millionen Euro.

Bis zum Einreichschluss 29.12.2022 (für Leitprojekte 1.9.2022) werden in einer ersten Ausschreibung die Förderungsinstrumente „Unternehmensprojekte Industrielle Forschung" und "Unternehmensprojekte Experimentelle Entwicklung" (Budget - gesamt: € 15 Mio.) sowie "Klinische Studien - Infektionskrankheiten" (Budget: € 12 Mio.) und „Leitprojekt“ (Budget: € 4 Mio.) angeboten.

Beschreibung der Zielgruppe:
Die Austrian Life Sciences Programme richten sich an sämtliche Unternehmen sowie Akteure aus der universitären und außeruniversitären Forschung, Fachhochschulen, Höhere Technische Lehranstalten mit Sitz in Österreich. Die Teilnahme ausländischer Partner ist (abhängig vom Förderungsinstrument) möglich. Die Beteiligung von Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist gefordert. Weitere Informationen und allfällige Einschränkungen finden Sie in den jeweiligen Instrumentenleitfäden und im Ausschreibungsleitfaden.

Kontakt

Dr. Corinna Wilken
Dr. Corinna Wilken
Programm-Management, Expert Life Sciences
T +43 5 7755 1317
Dr. Amrei Strehl
Programm-Management, Expert Life Sciences
T +43 5 7755 1325
Marlene Zellner
Marlene Zellner
Advisory Service
T +43 5 7755 1518