Collective Research – Förderung, Bedingungen

Förderung von kooperativen Forschungsprojekten (Branchenprojekten)
Collective Research

Mit Collective Research bietet sich eine Unterstützungsmöglichkeit für kooperative Forschungsprojekte, deren Ergebnisse der Branche zur Verfügung stehen. Das Förderangebot ist themenoffen und wendet sich an Interessenvertretungen der betroffenen Branche (zB Fachverbände), die Forschungseinrichtungen mit der Durchführung der Forschungsarbeiten beauftragen. Das Angebot richtet sich außerdem an außeruniversitäre Forschungsinstitute, die mit der Branche entsprechend vernetzt sind. Die Förderquote beträgt 65 %, die maximalen Projektkosten betragen € 325.000,- bezogen auf ein Projektjahr (12 Monate).

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Themenoffen, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner

Erforderlich

(a) Einreicher ist entweder eine Interessenvertretung und hat als zusätzlichen Partner jedenfalls eine Forschungseinrichtung. (b) Einreicher ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und hat als zusätzlichen Partner jedenfalls drei Unternehmen oder eine Interessenvertretung der jeweiligen Branche.

Einreichung
Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch FFG ExpertInnen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Gefördert werden die Gesamtkosten bis max. 65 % in Form einer Zuschussförderung.
Min. / max. Förderung 0 / max. € 325.000,- pro Projektjahr
Förderbare Kosten Angaben zu den förderbaren Kosten stehen im Leitfaden zu Collective Research und im FFG-Kostenleitfaden in der aktuellen Version zur Verfügung.
Min. / max. Laufzeit 12 - 12 Monate
Verfügbarkeit von 01.04.2020 - laufend
+++ Ein Redesign des Angebots Collective Research bietet ab 1.4.2020 neue Förderungskonditionen: Die Förderung ist nunmehr bis zu max. 65 % (reiner Zuschuss) bei einer Förderhöhe von bis zu max. € 325.000,- pro Projektjahr möglich. Zusätzlich zu nachvollziehbaren und bewertbaren Sach- und Materialkosten sind nun auch Personalkosten als in kind-Leistungen förderbar. Unverändert bleiben die Zielgruppe (Einreichung durch eine Interessensvertretung oder eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung) und der Fokus – nämlich die Förderung von Forschungsprojekten, deren Ergebnisse der Branche zur Verfügung gestellt werden. Die Forschungsleistungen erbringen Forschungseinrichtungen. +++ 1.4.2020

Ziel von Collective Research ist es, vorwettbewerbliche Forschungsprojekte zu unterstützen, welche keine unmittelbar wirtschaftlich verwertbaren Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsentwicklungen beinhalten. Ergebnisse von Branchenforschungsprojekte können einerseits die Grundlage für zukünftige Normen und Richtlinien bilden oder andererseits technische Branchenprobleme lösen.

Verbunden mit der Förderung ergibt sich eine Verpflichtung zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in der Branche. Der Förderungszeitraum beträgt ein Jahr; mehrjährige Projekte werden auf Jahresbasis gefördert. Ausführliche Details sind im Leitfaden zu Collective Research beschrieben.

Hinweis: Die Ausschreibung wurde mit 1.4.2020 adaptiert. Die vor dem 1.4.2020 gültigen Ausschreibungsunterlagen finden Sie nach wie vor unter der Seite Ausschreibungsdokumente der Basisprogramme. Anträge in der alten Version sind bis 30.4.2020 im eCall abzuschließen. Für Fortsetzungen, bei welchen das Forschungsjahr vor dem 1.4.2020 beginnt, gelten die alten Förderungskonditionen.

Beschreibung der Zielgruppe:
Interessenvetretungen und außeruniversitäre Forschungsinstitute

Kontakt

Mag. Dr. Michael Hindler
Mag. Dr. Michael Hindler
Programmleitung
T +43 5 7755 1318
michael.hindler@ffg.at
Bärbel Heilmann
Bärbel Heilmann
Förderberatung
T +43 5 7755 1503
baerbel.heilmann@ffg.at