Produktion der Zukunft – die FTI-Initiative

… das Programm im Überblick

Der Motor der österreichischen Volkswirtschaft ist die hochinnovative und konkurrenzfähige Sachgüterindustrie. Sie trägt wesentlich dazu bei, den Wirtschaftsstandort und die Arbeitsplätze in Österreich zu sichern. Mit intelligenter und zukunftsorientierter Produktionstechnologie und Materialforschung wird dies erfolgreich unterstützt. Die Integration von Nachhaltigkeit in F&E - Vorhaben generiert hierbei einen systematischen Wissenszuwachs, der für ökologische, soziale und ökonomische Transformationsprozesse in der Sachgüterproduktion bedeutend ist.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMK - Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Thema
Material und Produktion
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
international
Partner

Erforderlich

Ausgenommen Sondierungen und F&E-Dienstleistungen. Individuelle Details entnehmen Sie dem Ausschreibungsleitfaden.

Einreichung
Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich
Thematische Programme
Auswahl durch Internationale Experten
Was wird gefördert Gefördert werden: Kooperative Projekte und Leitprojekte der industriellen Forschung oder experimentellen Entwicklung, Sondierungen (Vorstudie für ein F&E Projekt), Stiftungsprofessuren, F&E-Infrastrukturen (Pilotfabriken), Innovationslabore, Einzelprojekte der experimentellen Entwicklung und Wissenstransfer im BRIDGE-Brückenschlagprogramm der FFG.
Min. / max. Förderung 0 / entsprechend dem Instrument zu berücksichtigen
Förderbare Kosten Förderbar sind Personalkosten, Forschungsinfrastruktur, Sach- und Materialkosten, Reisekosten und Drittkosten, gemäß dem Kostenleitfaden.
Min. / max. Laufzeit 0 - 48 Monate
Verfügbarkeit von 20.05.2014 - laufend

Das BMK (vormals BMVIT) initiierte 2011 die FTI-Initiative "Produktion der Zukunft", um die Erfolgsgeschichte der Produktionsforschung in Österreich nachhaltig für den Wirtschaftsstandort Österreich auszubauen und zu sichern.
"Produktion der Zukunft" zielt ab auf die Förderung der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft, den Humanressourcenaufbau sowie den Aufbau von Forschungsinfrastruktur. Die Herstellung konkurrenzfähiger Produkte und die Steigerung der Produktivität zur Sicherung des Wirtschaftswachstums in Österreich stehen im Vordergrund. Vorhaben mit besonders hohem Innovationsgehalt und mit erhöhtem Entwicklungsrisiko stehen im Fokus der Förderung.

Im Rahmen des Klima-Schutz Konjunkturpakets des BMK werden in 2021 zusätzliche Mittel für Produktion der Zukunft und weitere Formate bereitgestellt um wesentliche Beiträge zu einer C02 reduzierten und klimaschonenden Produktion zu leisten. Auf Initiative von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler werden mit dem Klimaschutz-Konjunktur-Paket innovative Projekte, die eine smarte, klimaschonende Wirtschaftsweise vorantreiben, unterstützt. Alle Förderprogramme des Klimaschutz-Konjunktur-Pakets auf einen Blick.

Einreichmöglichkeiten Produktion der Zukunft

Nationale Einreichmöglichkeiten werden mit den Instrumenten Kooperative FTE-Projekte, Leitprojekte und F&E-Dienstleistungen regelmäßig angeboten. Des Weiteren wurden Stiftungsprofessuren und Forschungsinfrastrukturprojekte wie etwa „Industrie 4.0-Pilotfabriken“ gefördert, um sowohl Wissenschafter*innen als auch Unternehmen innovative Produktionstechnik und IKT zugänglich zu machen.

Transnationale Einreichmöglichkeiten bestehen über das European Research Area Network M-ERA.NET „ERA-NET for research and innovation on materials and battery technologies, supporting the European Green deal“. Die FFG beteiligt sich an jährlichen Ausschreibungen zu transnationalen FTE-Projekten mit 50 Förderungsorganisationen aus 36 Ländern. Bilaterale Einreichmöglichkeiten bestehen seit 2014 mit China. Ausschreibungen erfolgen mit der Chinese Academy of Sciences (CAS) und der Universität Shanghai und dem Shanghai Industrial Technology Institute (SITI).

 

Die folgenden operativen Ziele der FTI-Initiative sind für Projekteinreichungen von Relevanz:

Ziel 1: Effiziente Ressourcen- und Rohstoffnutzung sowie effiziente Produktionstechnologien
Ziel 2: Flexible Produktion
Ziel 3: Herstellung hochwertiger Produkte
 


Produktion der Zukunft – das themenspezifische Förderangebot


Für das thematische Programm Produktion der Zukunft stehen in Österreich folgende Instrumente zur Verfügung:

  • Kooperative F&E-Projekte industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung
  • Transnationale Kooperative F&E-Projekte industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung
  • Sondierung Vorstudie für ein F&E-Projekt
  • Leitprojekte industrielle Forschung oder experimentelle Entwicklung
  • Stiftungsprofessuren gefördert durch das BMK / finanziert durch die Marshallplan-Jubiläumsstiftung
  • F&E-Infrastruktur
  • Innovationslabor


Themenoffene Fördermöglichkeiten – eine Auswahl

  • Im Rahmen des Basisprogrammes werden Einzelprojekte der experimentellen Entwicklung gefördert. Die Förderungsstrategie beruht auf dem Bottom-up-Prinzip. Alle Technologierichtungen oder Forschungsfelder sind daher möglich.
  • Das Programm BRIDGE – Wissenschaftstransfer zielt auf die Schließung der Förderungslücke zwischen Grundlagenforschung und experimenteller Entwicklung ab. Durch das Programm soll der tatsächliche Sprung zur industriellen Verwertung gelingen.


NANO mit Produktionsrelevanz – ergänzende themenspezifische Förderprogramme

  • Das eigenständige Förderprogramm NANO-EHS (NANO Environment Health and Safety) klärt die Chancen der Nanotechnologie für Österreich, um diese z. B. für neue ressourcenschonende Produkte oder für Klein- und Mittelbetriebe bestmöglich nutzen zu können.
  • Nanotechnologie wurde bis 2011 im Rahmen der österreichischen NANO-Initiative gefördert und ist nun im Förderprogramm Produktion der Zukunft verankert.
     

Beschreibung der Zielgruppe:
Die FTI-Initiative "Produktion der Zukunft" richtet sich an sämtliche Unternehmen sowie Akteure aus der universitären und außeruniversitären Forschung, Fachhochschulen, Höhere Technische Lehranstalten mit Sitz in Österreich. Die Teilnahme ausländischer Partner ist möglich und erwünscht. Weitere Informationen und allfällige Einschränkungen finden Sie in den jeweiligen Instrumentenleitfäden.

Kontakt

Dr. Margit Haas
Dr. Margit Haas
Programmleitung
T +43 5 7755 5080
margit.haas@ffg.at
Dr. Fabienne Nikowitz
Dr. Fabienne Nikowitz
Programm-Managerin
T +43 5 7755 5081
fabienne.nikowitz@ffg.at
DI Alexandra Kuhn
DI Alexandra Kuhn
Programm-Managerin
T +43 5 7755 5082
alexandra.kuhn@ffg.at
DI (FH) Reinhard Pacejka MSc
DI (FH) Reinhard Pacejka MSc
Programm-Manager
T +43 5 7755 5084
reinhard.pacejka@ffg.at
DI Manuel Binder MSc
DI Manuel Binder MSc
Programm-Manager
T +43 5 7755 5041
manuel.binder@ffg.at
DI Nikolaus Resch
DI Nikolaus Resch
Programm-Manager
T +43 5 7755 5086
nikolaus.resch@ffg.at
Dr. Karolina Schwendtner
Dr. Karolina Schwendtner
Programm-Managerin
T +43 5 7755 5085
karolina.schwendtner@ffg.at